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Hausanschlüsse -Tag 1

Wie vereinbart riefen mich heute die Jungs für die Wasseranschlüsse an, damit ich rechtzeitig auf der Baustelle sein kann. Da wir gestern leider aufgrund der Putzer nicht schon alles besprechen konnten, musste ich heute also erneut einen Tag von zu Hause aus arbeiten.

Als ich auf dem Grundstück ankam, waren bereits ein paar Meter Graben gebaggert. Wir besprachen dann nochmal alle Positionen der Abwasserstutzen am Haus und schauten uns innen die Begebenheiten für das Trinkwasser an. Ich hatte dann noch einen kleinen Special-Auftrag für sie. Denn wir wollten gern das Leerrohr für die Telekom und die Einspeiseleitung für Strom in den Graben mitverlegen. Ich hatte mir das ja so vorgestellt, dass sie den Abwassergraben bis zu einer Höhe von 80 cm verdichten und ich dann die Kabel reinlege und sie das zumachen. Aber zu meinem Glück übernahmen die Herren das alles. Als ich noch anbot, an der Hausanschlusssäule mit einer Schaufel den Weg freizulegen, meinten sie freundlich: "Das ist nichts gegen Sie (übersetzt: Sie als Frau) aber das wird doch der Elektriker machen." Ich schaute ihn mit großen Augen an und sagte: "Da kennen Sie den Elektriker nicht, der macht nichts .... Nur anschließen. Aber buddeln? Also bitte"

Die Jungs hatten also ihren Auftrag und die Angaben, wie das Kabel und das Leerrohr verlegt werden soll. Sie halfen mir dann auch noch beim ausladen, denn das Hausanschlusskabel für Strom war vielleicht schwer. Ich habe es nur mit den letzten Kräften ins Auto bekommen. Und auch eher mit rollen, als mit heben. Also gefühlt waren das 100 kg und ich bin eigentlich nicht so ein Schlappi ;-)

Nachdem ich den Jungs ein bisschen beim arbeiten zugeguckt habe, bin ich dann auch wieder abgehauen und habe sie mit ihrer Arbeit allein gelassen.

 


Leerrohr und Einspeisekabel

 

Wir haben die Baugenehmigung

Der nächste Monat der uns durch die Finger rinnt. Willkommen August! Was haben wir in den letzten Wochen erreicht? Wir haben die Bauantragsunterlagen erhalten und abgegeben, wir haben die Genehmigung  im Portal "Bauen online" einsehen können und die Gebühr für die Bauantragsprüfung bezahlt. Es kam aber einfach nicht die Genehmigung per Post. Und so haben wir uns entschieden, diese am 31.07.2015 beim Bauamt abzuholen. Wir mussten nur den Überweisungsbeleg mitbringen und haben dann alles in die Hände gedrückt bekommen. Da waren sie nun: Die unverzichtbaren Blätter Papier!

Diese müssen wir nun im Original an Team Massivhaus schicken und bekommen sie dann anschließend nach Prüfung wieder zurück für unsere Unterlagen. Hoffentlich gehen sie nicht verloren, denn Team schickt die Schreiben/Unterlagen nie per Einwurf Einschreiben oder so raus.

Am 30.07. hatten wir auch bereits die Genehmigungen vom Wasserverband Strausberg-Erkner im Briefkasten. Läuft :-) Die Bearbeiterin hat tolle und schnelle Arbeit geleistet und hat daher am Freitag gleich das unterschriebene Angebot für den Trink- und Bauwasseranschluss zurück bekommen. Nun wird wohl in die Wege geleitet, dass das Bauwasser rechtzeitig zur Verfügung steht. Rückfragebedarf gab es dann aber doch noch. Beim Anschreiben zur Schmutzwasserentsorgung steht leider nirgends deutlich "Dem Antrag wird zugestimmt" oder so ähnlich. Der Baufirma reicht das so nicht und daher haben wir nun unsere Bearbeiterin gebeten, da nochmal was nachzusenden.

Ebenfalls in der letzten Woche in der Post waren die Statikunterlagen in zweifacher Ausfertigung. Da wir in Brandenburg bauen, ist es erforderlich einen Prüfstatiker einzubinden. Der Prüfstatiker überprüft die Berechnungen des Statikers von Team Massivhaus auf ihre Richtigkeit. Man kann jetzt darüber diskutieren, wie sinnvoll das ist, da andere Bundesländer solch eine Gegenprüfung nicht fordern. Ärgerlich dabei ist nur, dass wir auf die Freigabe des Prüfstatikers warten müssen, bevor Team in die organisatorische Planung geht. Und obwohl er versucht uns vorzuziehen, da wir bereits die Baugenehmigung haben, benötigt er trotzdem seine 2-3 Wochen. Ich könnte mich hier jetzt wieder künstlich aufregen, warum Team die Statik nicht schon früher berechnet hat, aber was bringt es :-( Daran zu ändern ist eh nichts und wir können nur hoffen, dass nach der Planung alles schnell und ordentlich verläuft. Worin sie schneller sind, ist im Rechnung schreiben. Am Samstag, 01.08. bekamen wir die erste Abschlagzahlung. Wie im Bauvertrag vereinbart: 10 % der Bausumme nach Fertigstellung Bauantrag. Von der Gesamtsumme werden wir aber 5 % einbehalten, da wir noch auf die Fertigstellungsbürgschaftsurkunde warten. Was ein Wort! Da sich mit dieser Rechnung unser Eigenkapital dem Ende neigt (wir müssen erst alles bezahlen, was geht und nicht wie üblich nur die weichen Kosten), werden wir dann auch die zweite Auszahlung bei unserer Bank anfordern. Dazu haben wir am 04.08. einen Termin bei Frau Klemm, damit wir die Unterlagen gemeinsam fertig machen. Bevor im Oktober bereits die Bereitstellungszinsen anfallen, wollen wir die Bank noch um ein paar Euros erleichtern.

Zu guter Letzt waren wir am Freitag noch bei Küche Aktiv um die Installationspläne abzuholen. Wir haben noch schnell unsere offenen Steckdosen im Arbeitsplattenbereich geplant und haben vereinbart, dass wir die Kühl- und Gefrierkombi rausnehmen und diese uns günstiger im Internet oder wo auch immer besorgen. Die Kombi (ja es wird doch eine, aufgrund des höheren Aufwands bei getrennten Geräten...) mit der wir liebäugeln kostet bei Küche Aktiv um die 1.900 Euro und das geht günstiger. Wissen wir und das Küchenstudio anscheinend auch.

Däumchen drehen angesagt

Nachdem wir am Mittwoch die Bauantragsunterlagen sehr genau studiert und gestern nochmal mit Team bezüglich 3 Fragen telefoniert haben, haben wir am Abend alles unterschrieben. Heute morgen ging es dann zu den fantastischen Sprechzeiten von 9 - 12 Uhr zum Bauordnungsamt und wir haben die Anträge abgegeben. Eine Empfangsbestätigung soll uns nun innerhalb von 10 (!!!) Tagen erreichen sowie ein Onlinezugang, wo wir den Status abrufen können. Ich hoffe, denen ist bewusst, dass sie nur 30 Tage zum prüfen und freigeben haben ;-)

Gleich danach ging es zum Wasserverband und wir haben bei einer Bearbeiterin die Anträge für Schmutzwasserentsorgung und Trinkwasseranschluss eingereicht. Von den 3 Ausfertigungen brauchte sie nur eine. Und von dieser auch nur einige Unterlagen. Sie sprach von den armen Bäumen und gab uns die überflüssigen Dokumente zurück. Derzeit braucht der Wasserverband 6-8 Wochen zur Genehmigung der Anschlüsse sowie Bereitstellung des Bauwassers. Also perfekt getimt, da es eh nicht früher bei uns losgehen wird.

Nun werden wir hier sitzen und Däumchen drehen oder Tee trinken, bis alle Genehmigungen eingegangen sind und der nächste Schritt folgen kann!