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2. Bautag: Erdarbeiten

Am heutigen Tage war bei uns wieder der Bagger im Einsatz. Die Fundamentgräben wurden ausgehoben. Das Streifenfundament ist 40 cm breit und 90 cm tief, damit eine frostsichere Gründung gewährleistet ist.

 

Übrigens stehen dort hinten auch schon unsere erste Porenbeton-Steine von H+H. Diese wurden allerdings einfach vom Nachbarn (der auch mit TMH baut) rübergefahren. Hoffentlich haben diese die letzten Monate im Freien nicht gelitten.

Die Baustraße ist auch angelegt

1. Bautag: Erdarbeiten

Bereits heute - und nicht wie erst besprochen am 12.10 - begannen auf unserem Grundstück die Erdarbeiten. Somit können wir also vom ersten Bautag berichten :-) Das ganze kam auch eher "zufällig" raus, als ich den Erdbauer anrief, um zu fragen, wann sie denn am Montag starten wollen: "Ich war heute schon da" und das Ergebnis wurde sogleich am Abend begutachtet.

Bei uns müssen 30 - 40 cm Mutterboden abgetragen werden. Check! Wir haben nachgemessen, darf so abgerechnet werden.

Laut Baugrundgutachten sollte "zum Schutz des Erdplanums während der Bauphase und zur Erhöhung der Trageigenschaften unterhalb der Gebäudesohle flächendeckend eine mindestens 0,25 m starke Kiessandschicht angeordnet werden. Für Bodenauffüllung bzw. zum Höhenausgleich ist ein trag- und verdichtungsfähiger Kiessand (Verdichtbarkeit von 100% der einfachen Proctordichte) zu verwenden."

Das erfolgt dann vermutlich am Montag, wir werden da sein.

Aushub für die Bodenplatte

Aushub für die Baustraße




Bauanlaufgespräch

Gestern war es soweit. Unser Bauanlaufgespräch. Wir waren aufgeregt, denn endlich nahm das "Projekt Haus" Formen an. Schon bald wird man mehr sehen, als nur einen Haufen Erde. Der Start war etwas... wie sage ich das... unkoordiniert.

Wir waren um 9 Uhr verabredet und am Vortag hatte uns am Nachmittag Herr Schneider auch noch mal angerufen, um zu fragen, wie er zum Grundstück kommt. Unsere Straße bzw. Hausnummer gibt es ja noch nicht im Navi oder auf Google Maps. Als ich ihm dann eine nahe gelegene Straße nannte, konnte er zuordnen, dass er auf dem Baufeld ja bereits eine Baustelle hat. Genau, die ist hinter uns. Also erklärte ich ihm, wie man von da zu uns kommt. Um 9:05 Uhr am gestrigen Tage sahen wir dann ein Auto von Team Massivhaus, was rasant zu eben dieser Baustelle fuhr (Straße A). Wir warteten, kein Bauleiter zu sehen. Hmmm ... Stefan war dann mutig, und näherte sich über die Grundstücke dem Bauleiter von hinten. Dann kam er wieder und man sah nur, wie das Auto rückwärts weg fuhr. Aber nicht in unsere Straße, sondern runter vom Baugebiet. Äh ok ... Die zweite Problematik war, dass unser Vornachbar gerade eine Lieferung bekam und die LKW's entsprechend unsere Zufahrt blockierten (Straße C) :-( Vom Bauleiter nach der Rückwarts-Fahr-Aktion nichts mehr zu sehen. Wir riefen an, wo er sei. Nach einem kurzen Moment kam er wieder die Straße (A) entlang gefahren und bog in Straße B ein. Gut, nur noch ein paar Meter und er wäre bei Straße C, unserem Grundstück gewesen. So kompliziert ist das eigentlich gar nicht. Jedenfalls, oh Schreck. Nächstes Problem. Der besagte LKW stand im Weg und anscheinend wollte der Bauleiter unbedingt bis zur Grundstücksgrenze fahren. Es war mittlerweile 9:20 Uhr und wir hatten die Aktion satt, sind zu ihm gelaufen und baten ihn, einfach sein Auto irgendwo zu parken und herzukommen. Das tat er dann auch. Im Gepäck hatte er dann den Erdbauer. Der ist kurz nach der Sucherei des Bauleiters angekommen, allerdings ohne irgendwelche Probleme und Rückfragen... Kurz danach kam auch noch unser Maurer und wir fanden es gut, dass sich die Gewerke ein konkretes Bild vorab machen konnten.

Nachdem wir das hinter uns gebracht haben - wir waren wohlgemerkt etwas angenervt - kam dann der nächste Dämpfer: Wir brauchen eine Baustraße. Wir dachten doch echt, wir kommen drum herum. Aber nein. "Wo soll der Kran stehen?" ... "Das ist hier alles so eng" ... Nachdem wir mehrere Möglichkeiten durchgesprochen haben, mussten wir also zustimmen, dass wir eine 10 m lange und  3 m breite Baustraße bekommen. Mit unseren Nachbarn müssen wir noch besprechen, dass dann die Füße des Krans, die nochmal einiges an Platz brauchen, auf deren Grundstück platziert werden dürfen. Der Kran kommt aber auch nur für 1 Tag, wenn die Zwischendecke geliefert wird.  Leider kommt die Baustraße nun an einen Ort, wo wir sie gar nicht gebrauchen können. Normalerweise könnte man die Baustraße als Untergrund für die zukünftige Pflasterung nehmen. Aber genau dort werden wir nicht pflastern... Zu diesen Kosten stimmten wir dann noch einem sogenannten Verdichtungsnachweis zu. Damit wird überprüft, ob eine ausreichende Verdichtung des Bodenmaterials vorgenommen wurde. Eigentlich dachten wir ja, dass das im Vertragspaket von Team Massivhaus beinhaltet ist, da das zwingend erforderlich ist, um ein Haus zu bauen. Aber nun gut, man kann ja immer noch Geld machen... Da wir das auch schon von vielen anderen Bauherren gehört haben, waren wir auf diesen Punkt zumindest schon vorbereitet.

Im Gespräch weiter sind wir dann noch die Anschlüsse durchgegangen. Wo kommt Bauwasser hin, wann kommt Baustrom? Hierzu können wir heute verkünden, dass unser Antrag bearbeitet wurde und wir ihn morgen im Briefkasten haben sollten. Somit sollte der Baustrom in der 42. KW vorhanden sein!

Da wir einen Schornstein haben, wollte der Bauleiter dann noch gern die Info, in welcher Höhe der Rauchrohranschluss gesetzt werden soll und welche Maße der Kamin hat, damit dort die Dämmung und Fußbodenheizung weggelassen wird. Dies reichen wir nach. Und wenn ich mich recht erinnere, wird der Rauchrohranschluss auch direkt vom Kaminbauer gesetzt, beim Einbau.

Zu guter Letzt wurde uns dann endlich gesagt, wann Baubeginn ist. Zuerst war der Termin für den 07.10. geplant. Da aber der Maurer noch 2 andere Baustellen hat und er es in der Woche nicht zu uns schafft, fangen wir nun am 12.10. an. Also in 2 Wochen. Irgendwie klingt das noch ewig, aber bis dahin haben wir auch noch was zu erledigen. Zum Beispiel das leidige Thema Bauwasser und - strom ;-)


Schlag auf Schlag

Wenn das mal heute kein (Bau-)Tag ist, der in die Geschichte unserer Stadtvilla eingeht ;-)

Zuerst einmal, danke für eure Klicks. Mittlerweile wurde der Blog über 20.000 Mal besucht. Sicher, der ein oder andere ist auch von uns - obwohl ich eigentlich ausgestellt habe, dass er das zählt - aber so selbstverliebt sind wir dann doch nicht.


Was ist heute noch so alles passiert? Hier mal die zeitliche Abfolge.

7:00 Uhr - Angebot für Erdarbeiten

Da wir von Team Massivhaus ein Schreiben erhalten haben, dass zusätzliche Erdarbeiten auf unserem Grundstück anfallen, wurden wir gebeten entsprechende Angebote einzuholen. Variante 1) war, den eigentlichen Erdbauer von Team zu nehmen und dort die Zusatzkosten abzufragen. Variante 2) war/ist, Angebote von externen Firmen einzuholen und sollten wir uns für eine externe Firma entscheiden, müssen auch die im Bauvertrag vereinbarten Leistungen übernommen werden, wofür wir eine Gutschrift von Team erhalten.

Nichts leichter als das, also haben wir in der letzten Woche sowohl den Hausinternen Erdbauer als auch 5 andere Firmen angeschrieben. Heute morgen kam dann das erste Angebot. Von zusätzlichen Arbeiten war erstmal nichts zu sehen. Zumal im Bodengutachten davon gesprochen wird, dass bei den Erd- und Gründungsarbeiten eine offene Wasserhaltung erforderlich werden kann. Da wir keine Vergleichswerte haben, können wir natürlich nicht sagen, ob das Angebot gut oder schlecht war. Jedenfalls würden durch die Gutschrift von Team immer noch einige TEuros anfallen.

7:30 Uhr - Bei der Gassirunde eine weitere Firma für den Erdbau gefunden

Also gleich mal die Standard-Anfrage an diese Firma geschickt.

11:15 Uhr - Bauantrag genehmigt

Diese Nachricht geht hier sicher gerade etwas unter, aber noch haben wir nichts schriftlich! Ich habe heute mal wieder das Portal "Bauen online" gecheckt und siehe da, auf einmal war dort ein grünes Häkchen und die Info: Für den Bauantrag wurde am 21.07. die Genehmigung erteilt

Wir freuen uns wie ein Kullerkeks oder auch, wie ein Honigkuchenpferd. Nach nur anderthalb Wochen die positive Rückmeldung. Endlich geht mal was schneller als geplant!!

11:30 Uhr - Telefonat mit Wasserverband

Zeitgleich mit der Baugenehmigung haben wir ja die Anträge für Trinkwasser und zur Entwässerungsgenehmigung eingereicht. Ich habe heute die Bearbeiterin angerufen, bei der wir die Unterlagen abgegeben haben. Diese sagte mir, dass mit den Anträgen n i c h t s passiert sei und WSE aktuell eine Bearbeitungszeit von 8 Wochen hat. Ja, das wissen wir. Ich erklärte ihr, dass jetzt alles schneller gehen muss. Bauwasser hat noch Zeit, aber die Genehmigung wäre wichtig. Sie schaute in die Unterlagen, da sie sich leider nicht mehr an mich erinnern konnte - wie traurig. Und stellte fest, dass ihre Kollegin dafür zuständig sei, die aber im Urlaub ist und am Montag wieder kommt. Aha, hm ... den Begriff Urlaubsvertretung kennen die anscheinend nicht. Kein Wunder, dass das 8 Wochen dauert. Die Kollegin bekommt nun am Montag oder spätestens Dienstag einen Anruf. Daran soll ich es doch jetzt bitte nicht scheitern!

11:45 Uhr - Angebot vom Erdbauer No. 2

Vor lauter Aufregung und Freude rief ich natürlich gleich die Mama an und fragte, ob Post gekommen sei. Ja, tatsächlich. Ein Angebot vom Erdbauer (also so nenne ich die einfach, heißen die eigentlich so?) von Team Massivhaus. Zuerst dachte ich, das Angebot wäre nicht für uns, denn der Bauort bzw. die Straße ist schon mal nicht unsere. Aber die Posten stimmten. 10 cm mehr Mutterboden abtragen sowie zusätzlich 40 t Füllboden. Das der Mutterboden zwischen 30 und 40 cm abgetragen werden muss, wissen wir bereits durch das Gutachten. Aber auch hier wieder keine Info zur offenen Wasserhaltung. Scheint ja dann nicht wichtig zu sein oder vermutlich kann man das erst feststellen, wenn man baut? Wer Bescheid weiß, bitte Finger hoch. Preislich finden wir das ok. Wir haben mehr Kosten angesetzt und vielleicht gibt es endlich mal einen Posten, der günstiger wird ;-)

13:30 Uhr - Telefonat mit Elektriker

Da wir uns ja nun doch zeitnah(er) um den Baustrom kümmern müssen/sollten oder es einfach mal schon machen, haben wir mit einem befreundeten Elektriker telefoniert. Es ging um die Frage, ob wir nur einen Baustromkasten aufstellen oder gleich die Hausanschlusssäule setzen lassen. Wir bekommen nun ein Angebot mit beiden Varianten und entscheiden dann. Dazu wird es sicher nochmal einen extra Post geben.

15:00 Uhr - Firma von Gassirunde meldet sich

Sie bitten um einen Termin, um sich das Grundstück vor Ort anzusehen. Leider ist niemand erreichbar, wir bitten um Rückruf ;-)

15:20 Uhr - Tischler meldet sich

Vor einiger Zeit waren wir bei einem Tischler im Nachbardorf -ort, da wir überlegen einen Waschtisch herstellen zu lassen. Da wir eine Individuallösung bei Freunden gesehen haben, waren wir auch angetan. Zumal wir ja den Wäscheabwurfschacht haben und man den in einem Schrank schön unterbringen kann. Heute kam die erste grobe Planung für diesen Waschtisch (ca. 2,40 breit), einem halbhohen Schrank und Regalen. Wir hatten vorher mal gewettet, was das kosten könnte und wir lagen gar nicht so schlecht. Wer gewonnen hat, muss ich aber erst nochmal prüfen ;-)

16:30 - Nachbar meldet sich

Mitte Juni haben wir ja unsere zukünftigen Nachbarn kennengelernt. Bei diesem Treffen haben wir auch von dem Wunsch gesprochen, dass wir uns bei gemeinsamen Zaungrenzen die Kosten teilen. Heute kam schonmal eine Nachricht, dass sich ein Paar daran beteiligt. Finden wir super. Daumen hoch!

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Hui, war das bis hierhin spannend. Wir freuen uns. Endlich mal positive Nachrichten und es geht voran.