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Kleiner Wochenrückblick

In dieser Woche ist wieder etwas passiert. Zu erstmal werden wir regelmäßig mit diesem tollen Sonnenaufgängen geweckt. Hach, schön.


Am Montag stand der Termin zur Ausbesserung und Nachlieferung unser Küche an. Wir hatten ja einen größeren Abplatzer in der Arbeitsplatte, eine Rückwand war zu kurz und es fehlte der Kohlenfilter bei der Dunstabzugshaube. Außerdem hatten wir noch einen weiteren Einlegeboden nachbestellt.

Da wir dachten, dass die Mitarbeiter von Küche Aktiv nur an die Arbeitsplatte ran müssen, haben wir diese auch nur freigeräumt. Aber am Ende sah es aus, als bekämen wir eine neue Küche. Alle Schubfächer wurden ausgeräumt, weil ja die Arbeitsplatte noch nicht verschraubt war. Es war ja alles nur provisorisch zusammen gebaut.


Nach 2 Stunden waren die Jungs dann wieder weg und die Küche war wieder zusammengebaut. Nun ist alles mit Silikon verfugt und auch die Abzugshaube kann genutzt werden. Nur sauber gemacht haben sie sie nicht. Beim Einbau damals haben sie ja versprochen, dass sie die Abzugshaube beim nächsten Termin reinigen. Also habe ich dann auch danach gefragt. Dann wurde ich aber gefragt, ob ich Edelstahlreiniger habe ... Ähm nein ... Die hatten auch nichts mit und so sind alle Fettflecken weiterhin drauf 😈

Am Montag war dann auch Firma ARGE bei uns hat die Styropor-Fitzelchen entfernt. Unangekündigt natürlich. Da ich wegen der Küche zu Hause war, konnte ich das zwar überwachen, aber ist doch schön, wie sich jeder rausnimmt, was er will. Es ist eben keine Baustelle mehr, sondern ein bewohntes Grundstück.

A pro pos Grundstück. Wir sind gewillt den Garten noch in diesem Jahr von Unkraut zu befreien. Aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. So sieht es aktuell aus und es wird gefühlt nicht weniger.


In dieser Woche ist dann auch noch ein neuer Mitbewohner bei uns eingezogen. Ein kleines Sideboard, für die ganze Deko, die verstaut werden muss und auch oben drauf gehört :-) Sie schmückt nun unser Wohnzimmer.



Und da es jetzt langsam frischer wird, haben wir auch den Kamin angefeuert. Das erste Mal, hat geklappt, war warm und gemütlich.



Küche steht

Heute ist es soweit. Die Küche kommt. Die Straße wird fertiggestellt. Beides stand ja nun schon eine Weile im Konflikt und daher waren wir pünktlich 6:30 Uhr am Haus um uns ggf. auf die Straße zu legen. Die Kampfzone war allerdings ruhig. Während ich den Küchenboden nochmal schnell wischte und Platz schaffte, hielt Stefan draußen Wache. Kurz vor 7:00 Uhr kam der Polier zu uns und fragte, ob die Küche nun heute komme. Na klaro kommt sie, bestimmt auch gleich.

Eigentlich war ja mit dem Bauleiter der Straße vereinbart, dass die Asphaltarbeiten erst 8.00 Uhr starten werden. Aber der Polier wirkte so, als wolle er doch früher beginnen. So einigten wir uns darauf, dass wir den Küchenlieferanten bis 7:30 Uhr geben würden und ansonsten könnte der Straßenbau beginnen. Wir gingen auch gar nicht davon aus, dass wir diese Zeit benötigen, da ja mit Küche Aktiv vereinbart war, dass sie Punkt 7 auf der Matte stehen.

Aber niemand war zu der Zeit zu sehen. Gegen 7:15 Uhr wurden wir langsam unruhig und versuchten den Kollegen zu erreichen, der mit uns den Termin vereinbart hatte. Aber um die Zeit wird natürlich noch nicht gearbeitet und einen anderen Kontakt hatten wir nicht. 7:25 Uhr rief dann meine Mama an, die sich gerade auf den Weg zu Arbeit machen wollten, dass hier ein LKW stehe, der einen Backofen und eine Waschmaschine an uns liefern lassen soll. Hmmm ok... Den Backofen nehmen wir ja vielleicht, aber eine Waschmaschine haben wir nicht bestellt. Und wieso um Himmels Willen stehen sie an der falschen Adresse??? 

Meine Mutter schickte die Jungs also schnell weiter und da kam dann also endlich der langersehnte LKW. Während dieser wendete um rückwärts in die Straße zu fahren, kam der zweite Kollege auf uns zu. Wir fragten ob er denn neben dem Backofen auch den Rest hätte, oder ob das jetzt getrennt kommt? Aber er hatte glücklicherweise alles dabei. Nur eben zu spät. Wir erklärten kurz die Situation und unseren Unmut, dass wir sie um 7 Uhr erwartet haben. 
Sie hatten nun nur noch sehr wenig Zeit alles auszuladen, sollten dann den Wagen umparken, damit dann der Straßenbau beginnen kann. Und so wurde es gemacht. Gegen 8:30 Uhr waren sie fertig und die Monteure kamen. Was ein perfektes Timing. Dann ging es eigentlich auch schon los und gegen 15 Uhr stand sie da:


Nur leider hat uns auch an diesem Tag das Schicksal keine Pause gegönnt. Die lange Arbeitsplatte hat einen Furnierfehler und muss ausgetauscht werden. Das kann 3-4 Wochen dauern und ist mehr als ärgerlich. Vor allem auch ein enormer Aufwand für die Monteure, da sie uns ja trotzdem alles ausgesägt haben, damit wir die Küche nutzen können. Aber alles mit Vorsicht, weil nichts miteinander verschraubt ist und keine Silikonfugen gezogen wurden.


Des Weiteren wird die Nischenverkleidung unter der Abzugshaube noch ausgetauscht, da sie etwas zu kurz ist und nicht bündig mit der Arbeitsplatte abschließt. Und der Kohlefilter unserer Berbel Umlufthaube fehlt noch. Ansonsten war die Montage echt unkompliziert und die Mitarbeiter von Küche Aktiv nett und witzig. Wir sind sehr zufrieden und freuen uns sehr, wenn alles geputzt und das erste Mal benutzt wird. Die ganzen neuen Geräte (nein das in der Mitte der Oberschränke ist keine Mikrowelle) müssen aber erstmal studiert werden. Dafür haben wir ein ganzes Fach voll mit Bedienungsanleitungen.







Während des Küchenaufbaus haben wir uns solange wieder mit dem Vinyl beschäftigt. Der Flur ist nun komplett und dann ging es weiter ins Schlafzimmer. Das Ziel auch die Ankleide und damit das letzte Stück zu verlegen, haben wir leider nicht erreicht. 5 m² haben wir uns also noch aufgehoben. Vermutlich machen wir aber erst in einer Woche weiter. Die Hände, Beine, Gelenke und Rücken tun mittlerweile weh. Und wir wollen nach dem Urlaub ja nicht wie Halbtote zur Arbeit zurück kehren.


Kühlschrank gekauft

... und Haken dran. Da die Küche in der 28. KW geliefert werden soll (wir warten allerdings noch auf den Anruf des Monteurs) müssen wir uns nun so langsam um den Kühlschrank kümmern. Wir haben diesen bei Küche Aktiv aus dem Vertrag genommen, weil ich seit längerem mit einem Gerät mit 0 Grad Zone (oder auch "BioFresh" oder ähnlich genannt) liebäugle. Zuerst hatten wir den Fokus auf einen Liebherr Kühlschrank gelegt, aber der Preis wurde über den Beobachtungszeitraum einfach nicht niedriger und so ging die Recherche weiter. Wir haben uns dann nach lesen von Testberichten und Vergleichen mit anderen Geräten für den KIN86AF30 der Marke Bosch entschieden.



Es handelt sich um eine Kühl-Gefrier-Kombination mit einer "VitaFresh plus" Box. Diese hält Obst und Gemüse vitaminreich und bis zu 2x länger frisch. Weitere Highlights:
  • Energieeffizienz A++: kühlt sehr sparsam.
  • NoFrost: nie wieder Abtauen dank perfektem Schutz vor Eisbildung – das spart Mühe und Zeit.
  • TouchControl Bedienung: komfortable Regelung der Temperatur über Sensorfelder, leichte Ablesbarkeit.
  • VarioShelf: Platz für Flaschen und Schüsseln durch teilbare und unterschiebbare Glasplatte.
  • BigBox: Großzügiger Platz im Gefrierfach, für große Braten wie ganze Gänse 

Wieder ein Schritt näher am perfekten Wohngefühl :-)

Aufmaß Küche

Nach den schlechten Nachrichten des Vortages und einer unruhigen Nacht, war heute der Termin für das Aufmaß. Unser Küchenverkäufer kam höchstpersönlich und nahm mit einem Laser die Messung vor. An sich passte alles, "nur" der Wasseranschluss war zu weit rechts, dass es dadurch ein Problem mit unseres Spüle gibt.



Bei 1,30 m endet der Spülenschrank (davor ist ein Eckschrank sowie eine 5 cm Blende) und er meinte, dass wir dann leider ein 15 cm breites Regal oder Handtuchhalter daneben setzen müssen. damit die Spüle weiter nach rechts rutscht. Darüber war ich nun nicht begeistert. Das bedeutet, dass wir dadurch mit der Küche weiter zum Esstisch rutschen (was schon alles sehr eng ist) und wir auch wieder Mehrkosten haben und das größte Problem, was er aber erstmal prüfen müsse, war folgendes:

Die Dunstabzugshaube wandert dadurch auch 10 cm rechts. Die Steckdose ja aber bekanntlich nicht, die ist ja fest. Und somit läge die Steckdose entweder frei, man sieht sie oder aber schlimmer, die Ummantelung der Dunstabzugshaube sitzt genau auf der Steckdose. Was nicht geht, weil dann der Stecker nicht mehr rein kann und es zudem total bekloppt aussieht.

Das Problem besprechen wir dann in unserem Termin im Küchenstudio nächste Woche Donnerstag.

Wir haben die Baugenehmigung

Der nächste Monat der uns durch die Finger rinnt. Willkommen August! Was haben wir in den letzten Wochen erreicht? Wir haben die Bauantragsunterlagen erhalten und abgegeben, wir haben die Genehmigung  im Portal "Bauen online" einsehen können und die Gebühr für die Bauantragsprüfung bezahlt. Es kam aber einfach nicht die Genehmigung per Post. Und so haben wir uns entschieden, diese am 31.07.2015 beim Bauamt abzuholen. Wir mussten nur den Überweisungsbeleg mitbringen und haben dann alles in die Hände gedrückt bekommen. Da waren sie nun: Die unverzichtbaren Blätter Papier!

Diese müssen wir nun im Original an Team Massivhaus schicken und bekommen sie dann anschließend nach Prüfung wieder zurück für unsere Unterlagen. Hoffentlich gehen sie nicht verloren, denn Team schickt die Schreiben/Unterlagen nie per Einwurf Einschreiben oder so raus.

Am 30.07. hatten wir auch bereits die Genehmigungen vom Wasserverband Strausberg-Erkner im Briefkasten. Läuft :-) Die Bearbeiterin hat tolle und schnelle Arbeit geleistet und hat daher am Freitag gleich das unterschriebene Angebot für den Trink- und Bauwasseranschluss zurück bekommen. Nun wird wohl in die Wege geleitet, dass das Bauwasser rechtzeitig zur Verfügung steht. Rückfragebedarf gab es dann aber doch noch. Beim Anschreiben zur Schmutzwasserentsorgung steht leider nirgends deutlich "Dem Antrag wird zugestimmt" oder so ähnlich. Der Baufirma reicht das so nicht und daher haben wir nun unsere Bearbeiterin gebeten, da nochmal was nachzusenden.

Ebenfalls in der letzten Woche in der Post waren die Statikunterlagen in zweifacher Ausfertigung. Da wir in Brandenburg bauen, ist es erforderlich einen Prüfstatiker einzubinden. Der Prüfstatiker überprüft die Berechnungen des Statikers von Team Massivhaus auf ihre Richtigkeit. Man kann jetzt darüber diskutieren, wie sinnvoll das ist, da andere Bundesländer solch eine Gegenprüfung nicht fordern. Ärgerlich dabei ist nur, dass wir auf die Freigabe des Prüfstatikers warten müssen, bevor Team in die organisatorische Planung geht. Und obwohl er versucht uns vorzuziehen, da wir bereits die Baugenehmigung haben, benötigt er trotzdem seine 2-3 Wochen. Ich könnte mich hier jetzt wieder künstlich aufregen, warum Team die Statik nicht schon früher berechnet hat, aber was bringt es :-( Daran zu ändern ist eh nichts und wir können nur hoffen, dass nach der Planung alles schnell und ordentlich verläuft. Worin sie schneller sind, ist im Rechnung schreiben. Am Samstag, 01.08. bekamen wir die erste Abschlagzahlung. Wie im Bauvertrag vereinbart: 10 % der Bausumme nach Fertigstellung Bauantrag. Von der Gesamtsumme werden wir aber 5 % einbehalten, da wir noch auf die Fertigstellungsbürgschaftsurkunde warten. Was ein Wort! Da sich mit dieser Rechnung unser Eigenkapital dem Ende neigt (wir müssen erst alles bezahlen, was geht und nicht wie üblich nur die weichen Kosten), werden wir dann auch die zweite Auszahlung bei unserer Bank anfordern. Dazu haben wir am 04.08. einen Termin bei Frau Klemm, damit wir die Unterlagen gemeinsam fertig machen. Bevor im Oktober bereits die Bereitstellungszinsen anfallen, wollen wir die Bank noch um ein paar Euros erleichtern.

Zu guter Letzt waren wir am Freitag noch bei Küche Aktiv um die Installationspläne abzuholen. Wir haben noch schnell unsere offenen Steckdosen im Arbeitsplattenbereich geplant und haben vereinbart, dass wir die Kühl- und Gefrierkombi rausnehmen und diese uns günstiger im Internet oder wo auch immer besorgen. Die Kombi (ja es wird doch eine, aufgrund des höheren Aufwands bei getrennten Geräten...) mit der wir liebäugeln kostet bei Küche Aktiv um die 1.900 Euro und das geht günstiger. Wissen wir und das Küchenstudio anscheinend auch.

6. Termin Küchenplanung

Liebe Leser, dieser Eintrag wird etwas länger, da wir mehrere Wochen zusammengefasst haben:

Wenn man Zeit hat und sich immer intensiver mit seinem zukünftigen Haus beschäftigt, dann kommt man auch irgendwann zur Erkenntnis, dass die Küche noch nicht optimal geplant ist. Genau diesen Gedanken hatten wir - wie schon mehrmals vorher - und so habe ich mich vor ein paar Wochen wieder an den Alno-Planer gesetzt und was neues gezaubert.

Wir wollten eigentlich von Beginn an eine Küche mit einer Kochinsel. Dass das aufgrund der geringen Quadratmeter und des Schnittes nicht mehr klappt war uns schnell bewusst. Also wollten wir zumindest einen Tresen, wo man vorzugsweise auch dran sitzen  kann. Rausgekommen ist bei unserer Planung aber damals das hier:

Küche aus der Planung April 2015

Diese Küche bot genug Platz und auch gute Abstellflächen. Aber zufrieden waren wir irgendwie nicht, denn der Wunsch nach einem Tresen hatte weiterhin Bestand. Also haben wir uns Ende Juni nochmal mit unserem Küchenverkäufer getroffen um mit ihm unsere neue Vision zu besprechen. Die Hochschränke mit Backofen und Kühlschrank sollten in andere Ecke wandern und um ein paar Zentimeter wachsen. Somit war die Wand frei und der langersehnte Tresen sollte her. Wir mussten eine Woche warten, bis wir wieder ins Küchenstudio konnten. Als wir dort angekommen sind, haben wir dann gesehen, dass dort anscheinend eine Kochveranstaltung stattfinden soll und einige Gäste geladen waren. Fanden wir seltsam, dass wir dann einen Termin zur Planung bekommen haben, aber Küche Aktiv hat ja bis 19 Uhr offen und wir hatten noch 2 Stunden Zeit. Wir besprachen unsere Vorstellungen und unser Verkäufer setzte sich ans Programm und setzte mit unserer Hilfe die Änderungen um. Während des Termins war es ziemlich unruhig, das Telefon klingelte oft, er ging ran, Kollegen liefen hin und her und irgendwie fühlten wir uns fehl am Platz. Nach ca. 1,5 Stunden (reale Planungszeit vielleicht 40 min) fragte unser Küchenverkäufer dann, bis wann wir die Unterlagen bräuchten. Wir sagten, dass wir sie schnellstmöglich brauchen, aber er natürlich nicht gleich heute die Installationspläne fertigstellen muss. Er daraufhin: "Also ich mach euch einen Vorschlag. Ich muss eigentlich seit einer Stunde da oben sein und meine Kollegen gucken immer schon ganz sauer ... Wir beenden das hier und ich schicke euch in einer Woche die Ansichten und den neuen Preis. Ich habe jetzt nämlich erst mal Urlaub." Wir schauten ihn ganz verdattert an und sagten, dass wir heute hierher gekommen sind, um den neuen Preis zu erfahren. Denn wir wollten es eigentlich davon abhängig machen, ob wir die neue Küche dann so umsetzen oder doch bei der alten bleiben. Denn wenn wir uns für die neue Planung entscheiden, müssten wir auch einige Fenster noch nach links und rechts verschieben... Er sagte, dass er das leider nicht hinbekommt, weil er für die Berechnung des neuen Preises die alte Planung zugrunde legen muss und dass mindestens eine Stunde dauert. Das haben wir nicht verstanden, denn damals mussten wir auch nicht noch warten, bis er irgendwas hin und her rechnet. Und was hat denn die alte Planung damit zu tun ...? Wir waren nicht begeistert, innerlich irgendwie auch wütend. Obwohl wir ihm sagten, dass wir damit nicht einverstanden sind, wurden wir aber aus dem Studio" rausgeschmissen". Zuvor setzte er aber noch in unserem Beisein einen Termin in seinen Kalender, dass er sich gleich als erste Amtshandlung nach seinem Urlaub an unsere Berechnung macht. Wir fuhren nach Hause und haben dann entschieden, dass wir die neue Planung so nehmen werden, komme was wolle und in der Hoffnung, dass es nicht allzu preisintensiver wird, Und da Team zu dem Zeitpunkt mittlerweile am Bauantrag saß, haben wir also auch die Fenster noch schnell verschieben lassen.

Es verging eine Woche und wir warteten bis 19 Uhr. Keine Mail, kein Anruf. Also nahm ich mir als Kunde das Recht zu schreiben, dass er uns doch bis heute verbindlich versprochen hat, uns den Preis mitzuteilen und wann wir damit rechnen können? Ein paar Minuten später klingelte das Telefon und ich bat Stefan dran zu gehen. Und was ich so nebenbei hörte, verschlug mir echt die Sprache. Ich hätte mich im Ton vergriffen, er kann zwischen den Zeilen lesen. Ich/Wir müssten Verständnis haben, dass er Urlaub hatte und soooo viel auf dem Tisch liegt und vor Freitag würde er nicht dazu kommen. Da fragte ich mich mal wieder, ob wir zu hohe Anforderungen an andere Menschen oder aus Kundensicht haben? Ich muss dazu sagen, dass ich ihm 2 Tage vorher eine Mail schrieb, mit Änderungswünschen, die noch in die Kalkulation einfließen sollten. Zum Beispiel statt 2 Besteckkästen nur noch einer. Oder statt einem 2. Eckteil eine tote Ecke ... Angeblich würden diese Änderung noch etwas Zeit benötigen, sie einzuarbeiten.... Es ist ja nicht so, dass ich nicht glaube, dass er viele Mails und Aufträge hatte. Sowas kann ich durchaus verstehen und ich selbst priorisiere im Job auch Themen. Aber es geht einfach darum, dass er Versprechen gemacht hat und nicht mal geschrieben hat: "Sorry, schaff es nicht."

Ich fand ich war im Recht sowas zu schreiben, denn er versprach uns doch, dass er sich am Dienstag an unsere Planung setzt. Und nur weil wir schon einen Vertrag unterschrieben haben, darf er uns nicht behandeln wie Kunden, die es nicht mehr wert sind. Ich war wirklich enttäuscht und bin mal gespannt, wie das Endurteil von Küche Aktiv ausfällt. Mag sein, dass die Montage und alles gut laufen wird, aber eine gute Beratung und Verkauf hatten wir nicht.

Am Freitag kamen dann - kurz vor Feierabend - die Ansichten. Er fragte, ob wir damit einverstanden wären und dann würde er den Preis schicken. Nur ein paar Minuten später gaben wir unser OK, aber es kam kein Preis. Den bekamen wir dann einen Tag später, wieder kurz vor Feierabend. Das war nochmal spannend, aber es waren "nur" 500 Euro mehr als die alte Planung. Das ist ok, wenn man bedenkt, dass wir einen größeren Kühlschrank haben, eine zweite Ecke und mehr Arbeitsplatte.

Was noch fehlt, aber den Kohl nicht fett macht, sind zwei Regale neben der Abzugshaube. Und dann haben wir zurzeit ein Kombigerät mit  Kühl- und Gefrierfunktion. Wir möchten aber eigentlich zwei getrennte Geräte, denn ist mal ein Teil in der Kombi kaputt, muss ein komplett neues her. Und so kann man bspw. den Kühlschrank behalten, wenn der Gefrierschrank defekt ist. Dazu haben wir bereits Kontakt aufgenommen und unsere Wunschgeräte angegeben. Entweder Küche Aktiv macht uns einen guten Preis oder wir nehmen das Gerät aus dem Vertrag raus und besorgen es selbst. Preise haben wir bereits im Internet gecheckt.

Hier nun also unsere neue Küche:







5. Termin Küchenplanung

... oder auch: Wir haben einen Mercedes gekauft.

Es ist vollbracht und ging nun schneller als gedacht. Wir haben eine Küche gekauft, Wahnsinn! Nachdem wir Küche Aktiv nochmal kontaktiert haben, haben wir überraschenderweise noch einen Termin für den heutigen Karsamstag bekommen und dann auch noch nach Feierabend. Im Küchenstudio war es demnach mucksmäuschenstill und unser Verkäufer sagte uns, dass er zu solch Zeiten besonders gern arbeitet.

Wir ließen recht schnell die Katze aus dem Sack (diese Tier-Redensarten immer) und erzählten von unseren anderen Angeboten. Vom Küchenstudio aus Mahlsdorf hatten wir mittlerweile auch einen ersten Preisaufschlag bekommen. Nur die Küchenmöbel machten schon mehr als das halbe Budget aus... Bei Küche Aktiv kamen wir konkret auf Änderungswünsche zu sprechen und hofften, damit was reißen zu können. Speziell haben wir folgendes geändert:

- statt Satinlack Fronten "nur" Kunstofffronten mit Laser-Kante
- statt Griffleisten "normale" Griffe
- Oberschränke 80 cm statt 90 cm breit, aber weiterhin mit Glas
- einfachere Beleuchtung der Oberschränke statt der LED Leuchtböden von Schüller
- Unterschränke bei der Kochfront verändert, u. a. ein offenes Regal eingesetzt

Bei den Einbaugeräten haben wir nichts geändert. So bleibt es bei der Kopffrei-Haube von Berbel, einem Kühlschrank von Constructa sowie Induktionsherd (90 cm !!), Backofen der Studioline Serie von Siemens und einem Geschirrspüler ebenfalls von Siemens mit Restzeitanzeige auf dem Boden. Nur hier müssen wir auf unseren liebgewonnen Besteckauszug verzichten und haben nur einen Besteckkorb.

Er rechnete ein paar Mal hin und her und die Summe erfreute uns. Wir hatten unser Budget im Vorhinein nochmal diskutiert und haben ihm die Pistole auf die Brust gesetzt. Entweder Schüller zu dem Preis oder aber ein anderer Hersteller. Er wäre auch nicht abgeneigt gewesen, uns eine Nobilia zu planen, aber er ist eben von einer Schüller und ihrem Preis-Leistungsverhältnis überzeugt. Alno hat er auch durchaus befürwortet, allerdings machte er uns hier aufmerksam, dass es denen wirtschaftlich nicht allzu gut ginge und sie sich mit dem Aufkauf von Wellmann etwas übernommen hätten. Daher wäre es hier unsicher, ob es Alno in ein paar Jahren noch gibt. Die Qualität hat er aber nicht schlecht geredet, wie die Verkäuferin von Küchen Aktuell, die uns weder eine Alno noch Nobilia geplant hätte, "weil das jeder kann".

Jedenfalls hat "er" es anscheinend hinbekommen, dass wir eine Schüller zu unserem Budget kaufen könnten. Komisch, so hätte man ja gleich an die Sache rangehen können. Wir zogen uns zu einem Beratungsgespräch zurück ;-) Zählten pro und contra auf und entschieden uns für den Kauf bei Küche Aktiv. Zum Einen, da es ein kurzer Anfahrtsweg ins Küchenstudio ist, falls mal was ist. Zumal wir mindestens noch einmal kommen werden, um ggf. noch Upgrades zu buchen. Zweitens die Flexibilität, bis kurz vor Aufmaß entscheiden zu können, ob wir alles bar zahlen, finanzieren oder auch nur einen Teil finanzieren. Und drittens fühlen wir uns gut aufgehoben, auch wenn der Start etwas länger gedauert hat. Nicht nur, dass wir warten mussten ;-)

Es ist also vollbracht und alles unterschrieben. Nach dem Gespräch, was am Ende wieder 2 Stunden gedauert hat, sind uns noch Kleinigkeiten aufgefallen und eine größere Kleinigkeit, die wir im Herbst nochmal anpassen werden. Leider haben wir das falsche Spülbecken im Kaufvertrag. Es wird ein SILGRANIT® PuraDur® von Blanco. Die sogenannte Baby-Badewanne wie die Spüle in einem Küchenstudio liebevoll genannt wurde, nennt sich Metra XL. Obwohl eines kurzen Zweifels im Küchenstudio, haben wir den Kaufvertrag unterschrieben. Zu Hause aber dann doch nochmal die Internetsuche betätigt und das Bauchgefühl hatte Recht. Wir haben nun ein anderes, hässlicheres und kleineres Becken. Wir haben sogleich Küche Aktiv angeschrieben und um Änderungen gebeten. Aber bis zum Aufmaß ist ja noch alles möglich ;-)

Wir können also einen Haken dran machen und auf die 5. Entwurfszeichnung von Team Massivhaus warten sowie auf das Bodengutachten, was nun angestoßen wurde, nachdem wir endlich die Platzierung des Hauses freigegeben haben.

4. Termin Küchenplanung

Oh man, oh man. Zur Zeit wütet "Niklas" durchs Land und brachte u. a. heute diese Bescherung.


Da ich am Wochenende die ersten Primeln verpflanzt habe, dachte ich, der Frühling kann kommen... Aber anscheinend müssen wir alle noch darauf warten.

Nun aber zu gestern. Wir hatten den insgesamt 4. Termin in Sachen Küche, allerdings den zweiten Termin bei K+A Küchen Aktuell. Nach dem Anlaufgespräch am Freitag ging es gestern an die Planung. Da wir mittlerweile ja schon alte Hasen in dem Geschäft sind, ging das auch recht zackig. Die Unterschränke mussten so ausgerichtet werden, dass die Abzugshaube und somit der Herd mittig der Wand sind. Dies hat ein paar Anläufe gebraucht. Eine kleine Diskussion gab es dann bei den beiden Oberschränken. Während wir die an der Abzugshaube und dafür links und rechts mit einem kleinen Abstand zur Wand anbringen möchten, bestand die Verkaufsberaterin darauf, die links und rechts an die Wand zu montieren und dafür Abstand zur Abzugshaube zu lassen. Mag sein, dass die Kochdünste bzw. der Wasserdampf dann weniger Schaden anrichten könnten, aber optisch ist unsere Variante besser, da das dann nicht so beengt wirkt. Zu Beginn "stritt" ich mich allein mit ihr rum, das Machtwort sprach dann Stefan, denn dann ließ sie sich ein, die Schränke so in die Planung einzufügen, wie wir das wollten. 

Im Anschluss gingen wir ins 3D Kino, das war schon cool. In Lebensgröße wirkt das schon anders, als auf dem Rechner. Uns gefiel es. Großartig andere Stelloptionen gibt es eh nicht. Dann wurde es spannend. Wir wurden 10 min. in einen Wartebereich platziert und wurden dann wieder zum Beratungstisch der Dame geführt. Den Preis, den sie nannte war erst mal gut. Allerdings muss man bedenken, dass dann noch die Berbel Abzugshaube dazu kommt und dann sind wir wieder in einem anderen Preisbereich. Trotzallem 1.100 Euro günstiger als bei Küche Aktiv. ALLERDINGS hatten wir bei ihr auch keine Beleuchtung eingeplant und die Faltklappenschränke ohne Glas. Ging wohl nicht, obwohl Küche Aktiv das anbieten konnte und man bemerke: Beides sind Schüller Küchen.

"Rabatt" gäbe es, wenn wir die Küche nicht finanzieren.Ganze 300 Euro. Jetzt der Witz: Wenn wir für 60 Monate die 0 % Finanzierung in Anspruch nehmen, kostet die Küche 300 Euro mehr. Also doch keine 0 % Finanzierung, oder?

Nach der Erkenntnis, dass die Küche so nicht unbedingt günstiger kommt, haben wir noch ein paar Kleinigkeiten angepasst. Kleineres Kochfeld (80 statt 90), Oberschränke mit normaler Drehtür, einen Auszugsschrank in einen mit Drehtüren geändert und die Wangen (Umrandung bei den Hochschränken) weggelassen. Das würden nochmal 800 Euro weniger machen (also ingesamt Ersparnis zum ersten Angebot 2.200 Euro). Wir waren nicht zufrieden und sind es immer noch nicht. So baten wir darum, zumindest das Angebot mitnehmen zu dürfen und Ostern drüber nachzudenken. Aber Küchen Aktuell darf nichts rausgeben. Also haben wir mit beiden Preisen im Kopf das Studio verlassen um dann 1,5 h mit den Öffentlichen nach Hause zu fahren. Wie nervig.

So wie es aussieht, wird es am Ende keine Schüller, denn so viel anders machen können wir nicht. Die Maße sind gesetzt und die Küche insgesamt ist nicht mal sehr groß. Glücklicherweise hat Küche Aktiv sich bereit erklärt, nochmal mit uns ins Gespräch zu gehen. Wir werden einfach offen reden müssen, dass Schüller den Rahmen sprengt und wir einen anderen Hersteller wählen sollten. Warten wir es ab und das 3. Angebot steht ja auch immer noch aus. Es bleibt spannend!

2. und 3. Termin Küchenplanung

In den letzten Tagen haben wir wieder einiges erlebt und sind doch noch keinen Schritt weiter gekommen.

Am Donnerstag ist der Bescheid über die Grunderwerbssteuer gekommen. Jeder von uns hat seinen eigenen Brief bekommen und mein erster Gedanke war: Muss jetzt jeder 5 % zahlen? Nein, glücklicherweise nicht. Die 5 % wurden anteilig auf unsere beiden Köpfe aufgeteilt.

Freitag hatten wir dann unseren Termin im 2. Küchenstudio. Diesmal ging es zu K+A Küchen Aktuell, Verwechslungsgefahr mit Küche Aktiv ;-) Das riesen Fachgeschäft wurde von meinem Chef empfohlen, leider liegt es nicht gerade um die Ecke von unserem neuen Zuhause. So haben wir extra einen halben Tag Urlaub genommen, um 16 Uhr dort zu sein. Wir haben angenommen, dass man in 3 Stunden alles besprechen und planen kann, aber leider wurden wir nach 2 Stunden "rausgeschmissen." Ziemlich enttäuschend, da wir ja nun extra unseren Tag dafür geplant haben und je Strecke 1 Stunde mit dem Auto im Feierabendverkehr unterwegs waren.

Am Anfang des Gesprächs haben wir so getan, als hätten wir noch kein Küchengespräch gehabt. Wir wollten ganz neutral an die Sachen rangehen und schauen, was uns alternativ angeboten wird. Natürlich haben wir unsere neuen Erkenntnisse und Wünsche eingebracht. Und so steuerten wir ohne großes Zutun wieder auf eine Schüller Küche zu. Eigentlich wollte die Verkäuferin erst eine Nolte planen. Als wir aber von den gelasterten Kanten sprachen und eine Front bei Nolte aussuchten, meinte sie, dass wir dann doch eine Schüller nehmen, da die Fronten da günstiger sind. Ok, dann können wir einen 1:1 Vergleich vornehmen. Da wir nicht die genauen Gerätebezeichnung vom anderen Küchenstudio kannten, waren wir auch hier offen. So wurden uns vorwiegend Neff Geräte vorgestellt und ins Angebot aufgenommen. Interessant war aber, dass sie uns vorher noch fragte, ob wir an einen Hersteller gebunden sind oder querbeet gehen können. Uns ist egal, ob das Induktionsfeld einen anderen Namen trägt als der Backofen. Aber seltsam war dann schon, dass ausgerechnet Neff genau das haben soll, was wir wollen und für unsere Preisvorstellung? Und zur Erinnerung: Unsere Ansprüche sind nicht sehr hoch. Ich glaube bis auf das Induktionsfeld ist alles von Neff. Allerdings müssen wir hier anmerken, dass wir gegen einen Neff Backofen nicht abgeneigt sind, denn Neff hat die patentierte Hide-Funktion. D.h. die Backofentür kann vollständig in ein Fach unter dem Backofen eingeschoben werden und schafft Platz für einen bequemen Zugriff.

http://www.neff.de/slideandhide.html

Am Ende des Rundgangs haben wir jedenfalls die genauen Gerätebezeichnungen erhalten, dass wir nochmal die Funktionen nachlesen und auch Preise vergleichen können. Die Geräte jedenfalls machen schon mal die Hälfte unseres gesetzten Budgets aus...

Zwischen Fronten aussuchen und Backöfen testen vergingen 2 Stunden. Wir lagen gut in der Zeit, fanden wir. Doch dann sagte die Dame, dass als nächster Schritt die Küchenplanung ansteht, dann die Besichtigung im 3D Kino (oh ja!!) und dann erfahren wir den Preis. "Aber dafür werden wir einen zweiten Termin vereinbaren". Wir waren etwas baff, da wir doch noch eine Stunde hätten bis zur Schließung der Filiale. Aber anscheinend ist der Verkäuferin ihre Freizeit an dem Tag wichtiger gewesen, denn sie meinte, sie müsse heute zum Sport. Das verärgerte uns ziemlich und sie schlug dann auch noch Ostersamstag vor. Ich beharrte darauf, wenn dann einen Termin unter der Woche zu machen und so bekamen wir wenigstens gleich einen am Montag um 17:30 Uhr. Wäre ich nicht immerzu so freundlich, hätte ich der ordentlich meine Meinung gegeigt, denn entweder will sie verkaufen oder nicht. So war der Termin am Ende also eine Nullnummer, da wir weder eine Planung gemacht haben, noch einen Preis gesagt bekamen und das war schließlich Sinn der Sache. Hätte die Verkäuferin in die Tasten gehauen, wäre dies auch in einer Stunde möglich gewesen.

Was wir auf jeden Fall aus dem Gespräch mitgenommen haben: Küchen Aktuell hat keine Berbel Abzugshauben im Angebot und wir könnten diese nur gesondert bestellen. Hoffen wir mal, das Küchen Aktuell wenigstens einen guten Preis für den Rest macht...

Gefrustet gingen wir schlafen und mussten früh aufstehen, um um 9 Uhr im Küchenmarkt Böhmke anwesend zu sein. Auch das mal wieder eine Empfehlung. Gott sei Dank waren es nur 20 min Fahrt und einen Kaffee bekamen wir auch ;-) Hier spielten wir diesmal mit offenen Karten. Wir sagten, was wir bisher gemacht haben, was wir uns vorstellen und nannten das Budget. Anstelle einer Schüller wurde uns hier aber bau-for-mat bzw. Burger Küche angeboten. Mit Schüller arbeitet das Küchenstudio nicht unbedingt zusammen. Burger ist die Tochter von bau-for-mat. Ich vermute mal  ähnlich wie die Tochter von Nolte (Express Küchen) für das Preiseinstiegssegment? Jedenfalls haben wir bei bau-for-mat keine passende Holzfront für die Oberschränke und die Arbeitsplatte gefunden, diese hat dagegen Burger angeboten. Das Gespräch fand in einer sehr netten Atmosphäre statt, direkt beim Chef. Wir redeten viel über verschiedene Funktionalitäten, weniger über Geräte. Da wir eine L-Küche haben, möchten wir einen Le-Mans Eckschrank. Er zeigte uns eine interessante Alternative. Einen Eckschrank mit geradem Auszug. Hmm, schwer zu beschreiben. Wenn wir wissen, wie es heißt, tragen wir das hier nach ;-) Allerdings sagte er gleich, dass das wohl der teuerste Eckschrank sei. "Müssen wir mal sehen, ob das am Ende noch passt." Nach ein paar kurzen Schnacks gingen wir auch an den Computer. Leider war die Zeit schon ziemlich fortgeschritten, denn um 11 Uhr hatte Herr Böhmke schon sein nächstes Gespräch. Wir kamen leider nicht zum Ende unserer Planung und wieder zu keiner Preisauskunft. So verblieben wir, dass wir 2 Entwürfe und einen ersten Preisaufschlag (da wir bisher keine Geräte ausgesucht haben) bis Ostern bekommen und uns dann nochmal treffen. Aber zumindest bekämen wir hier die Berbel!

Ich muss zugeben, Burger als Hersteller kenne ich nicht und ich bin auch skeptisch, ob die Qualität mithalten kann. Schüller ist der Mercedes unter den Küchen, wäre schön, wenn man den auch haben könnte. Stefan hingehen meint, wenn der Preis passt, ist das schon in Ordnung. Wird schon nicht schlecht sein. Sicherheitshalber habe ich aber nun Schüller direkt kontaktiert, dass sie uns noch ein paar Studios in der Nähe nennen, wo man nochmal eine Planung machen kann. Vielleicht ist da auch ein kleines feines dabei. Denn Erfahrungen im Internet bestätigen, dass kleine private Küchenstudios bessere Preise machen. Und mit Küche Aktiv und K+A Küchen Aktuell haben wir uns schon etwas größere Händler mit mehreren Filialen ausgesucht.

Nichtsdestotrotz wartn wir auf die Angebote unser beiden Termine, vielleicht ist Küchen Aktuell ja nicht uninteressant. Ach, und dann haben wir Küche Aktuell noch mal angeschrieben, ob wir nochmal ins Gespräch gehen können. Denn so wird das nichts. Irgendwo muss es ja Sparpotenzial geben und ich denke bei den Geräten und bei den Griffen können wir anfangen.

Für alle Neugierigen: Seit den letzten Monate plane ich immer intensiv Grundrisse, Bad- und Kücheneinrichtungen am Rechner. Ich habe während unserer Vorbereitungsphase schon viele neue Traumjobs für mich entdeckt. Ich könnte mir vorstellen als Allrounder zu arbeiten: , Maklerin, Architektin, Planerin und Innendesignerin aus einer Hand :-) Fehlen nur noch die entsprechenden Ausbildungen, mal sehen. Jedenfalls habe ich natürlich auch im Vorhinein unsere Küche geplant, hier also mal eine Darstellung, wie sie aussehen könnte.






Geplant mit dem Alno-Planer



1. Termin Küchenplanung

Da nun die Küche ihren richtigen Platz im Grundriss gefunden hat, konnten wir auch endlich ins Küchenstudio fahren. Heute waren wir auf Empfehlung von Freunden bei Küche Aktiv. Leider mussten wir 20 min. auf unseren Planer warten, sicherlich menschlich, aber wir selbst sind mit nassen Haaren losgefahren, um pünktlich zu sein. Das Planungsgespräch inkl. Ausstellungsrundgang dauerte dann ca. 2,5 Stunden, Die Anordnung der Schränke war klar und was wir gern wollten auch: Viele Auszüge, Faltklappenschränke und halbhohe Seitenschränke für den Backofen und die Kühl- und Gefrierkombi.

Interessanter wurde es dann bei den Geräten. Was soll der Backofen können, wurden wir dann gefragt. Ähm ja, backen eben. Aber das es mittlerweile auch Selbstreinigungsfunktionen gibt oder Geräte die sogar garen können und die Mikrowelle ersetzen, das war neu. Ich möchte behaupten, dass wir das nicht unbedingt brauchen. Bzw. müssten wir erstmal Gerichte lernen zu kochen, damit alle Funktionen eines so tollen Multifunktionsgeräts auch genutzt werden. Wir haben also keine allzu hohen Ansprüche an Geräten, außer natürlich das Standard-Gedöns: Leise, Wasser- und Stromsparend :-) Mehr Zeit widmeten wir uns der Dunstabzugshaube. Bisher waren wir immer auf dem Trichter, dass die Fette und Gerüche nach draußen abgeführt werden. Allerdings sind wir dank dem Schornsteinfeger schlauer. Denn neben einem Kamin planen wir nun doch eine Be- und Entlüftungsanlage ein und da kann keine Ablufthaube genutzt werden. Also eigentlich doch, aber dann nur mit der Anbringung eines Fensterkontaktschalters, da sonst der Unterdruck im Raum so stark wird, dass der Auftrieb des Schornsteins nicht mehr ausreicht, um den Rauch nach draußen abzutransportieren. Im schlimmsten Fall können diese Abgase bei Personen eine Kohlenmonoxidvergiftung auslösen. Der Sinn des Schalters ist der, dass er nur bei gleichzeitiger Öffnung des Fensters die Lüftung einschaltet. Aber das wiederum würde den Sinn einer Lüftungsanlage zerstören. Also kommt für uns eine Umlufthaube in Frage und da wurde uns eine von Berbel vorgeschlagen. Berbel kannten wir schon aus anderen Bautagebüchern und sie sind immer gut weggekommen. Als uns nun die Funktionalität und die Reinigung gezeigt wurde, waren wir Feuer und Flamme und waren sicher: Das Geld für diese Umlufthaube werden wir investieren. Wir haben schlechte Erfahrungen mit Metallfettfiltern gemacht und Berbel hat da ein sehr tolles und einfach sauber zu haltendes System.

Ich weiß nicht, ob wir so vermögend aussahen, aber auf jeden Fall schlug der Küchenplaner uns eine Schüller Küche vor. Neben Nolte, Nobilia und anderen Herstellern auch keine unbekannte Marke. Schnell wurden uns die Vorteile erläutert, auf die wir mit einem "Ahhhh" oder "Ja das ist toll" reagiert haben. Dann wurde noch das Budget festgesetzt und es ging an den Computer. Wir hatten das Budget unter unserem eigentlichen angesetzt, damit es leichter fällt zu sagen, dass man "die 2.000 Euro mehr auch noch aufbringen kann." Von unseren Wünschen wurde erstmal nichts ausgeschlagen, nur zum Ende hin hieß es dann, dass wir so langsam aufpassen müssten. Ok, also noch im Rahmen, dachten wir. Aber der Preis überraschte dann doch sehr. Doppelt so teuer als angesagt. Unser Zähneknirschen war laut, er hackte nochmal was in den Rechner und ja, also 300 Euro könnte er nochmal Nachlass geben. Ähm nein, auch das macht die Küche nicht unbedingt günstiger. Auf unsere Frage hin, was denn die teuren Posten seien und wo man sparen könnte, wollte er nicht recht eingehen. Die Griffe und die Fronten wären schon mal hochpreisiger. Wir hätten Preisklasse 5. Er könnte uns natürlich auch PK 1 anbieten. Na das nicht vielleicht, aber vielleicht die 3? Er machte uns ja aufmerksam, dass man eine gelaserte Kante nehmen sollte, dadurch hat man praktisch eine "Nullkante" und so kann kein Schmutz reinkommen. Fanden wir schön, würden wir ungern drauf verzichten, wenn man bedenkt, dass eine Küche so 20 Jahre halten soll. Da wir bei den Unterschränken eine helle Front nehmen, würden wir auf diese schwarzen Dreckkanten gern verzichten... Im Endeffekt hat er keine richtigen Vorschläge gemacht, was man anders und sparsamer machen könnte. Wir fragten, ob wir auch einen anderen Hersteller nehmen könnten, aber das seien ja nur max. 500 Euro Unterschied. Gut, wenn wir hier und da ein paar Hunnis einsparen, kommen wir dem Preis vielleicht näher.

Die Verhandlung lief also letzten endes nicht so gut und uns war klar, dass wir wohl doch ein paar Vergleichsangebote brauchen. Sogleich suchten wir nach alternativen Küchenstudios. Höffner oder Möbel Kraft kam erstmal nicht als erstes in Frage. Empfohlen wurde uns dann noch Küchen Aktuell und wir kramten eine Visitenkarte von vor ein paar Wochen aus. Ein kleines schnuckliges Studio in Mahlsdorf. Wir sind gespannt, Termine sind zumindest vereinbart.