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116. Bautag: Heizung/Sanitär Hauptinstallation

So langsam kommt Leben in die Hütte! Heute stand die Hauptinstallation von Sanitär und Heizung an und bei der abendlichen Begutachtung (endlich wieder bei "Tages"licht) konnten wir feststellen, dass sich doch so einiges getan hat. 

Neben der Lüftungsanlagen wurden auch die Heizkreisverteiler eingebaut und die Gastherme. Außerdem können wir auch bald das Klo benutzen. Ok, bis dahin ist doch noch etwas Zeit, aber zumindest stehen die Vorwandelemente, welche vom Fliesenleger dann später noch eine Trockenbauverkleidung erhalten.


Schaltzentrale HWR

Gastherme

Vallox Lüftungsanlage

HKV unter der Lüftungsanlage

Vorwandelement Gäste-WC

Warmwasserspeicher bereit zum Einbau

Im Obergeschoss kann man mittlerweile kaum noch treten. Es wird Zeit, dass der Estrich kommt. Im Bad befindet sich der Durchbruch in den HWR, wo alle Lüftungsleitungen aus den oberen Räumen sich wieder vereinen. Hier gab es für uns dann noch gestern Abend ein kleines Problem, dazu aber gleich mehr.




Auf den Böden der oberen Räumen befindet sich ein ebenfalls ein Durchbruch in den jeweils darunter liegen Raum. Durch diese Löcher wurden nun Lüftungsrohre durchgesteckt und auf der anderen Seite (also Decke im EG) ein Ventil raufgesetzt. Diese "Dinger" sind nun überall im Erdgeschoss zu sehen und ich muss sagen, schön ist das nicht ;-) Uns war ja bekannt, dass solch Deckel raufgeschraubt werden, aber wir wollen mal in Erfahrung bringen, ob diese gegen schönere und unauffälligere austauschbar sind. Im Moment fallen die natürlich auch extrem auf, weil die Decke noch betongrau ist.

             

Im Obergeschoss gibt es diese Lüftungsventile nicht an der Decke, sondern an den Seiten. Im Bad und "Kinderzimmer 2" sowie Ankleide wurde das System an die Wand installiert, Durchbruch zum anderen Zimmer und auf der anderen Seite wieder so ein "Bubbel". Die Rohre werden noch verkleidet und dann sieht es kein Mensch mehr, welch aufgeklügeltes System dahinter steckt ;-)


Im oberen Flur haben wir uns für einen Unterputz-HKV entschieden und es war eine gute Wahl. Auch wenn die gemauerte Brüstung und der HKV etwas mehr gekostet haben, so steht das gute Stück nun nicht irgendwo im Weg.


Im Bad wurde bereits unser Handtuchheizkörper angebaut. Man ist das ein Ding. Wir wollten ja erst einen etwas kleineren, aber wenn man bedenkt, dass man irgendwann zu dritt oder gar viert (wer weiß?) dort lebt, sollte man genug Fläche haben. Und so wird wenigstens die Wand gut genutzt und neben der Dusche ist das Handtuch zukünftig immer griffbereit.




Ansonsten wurde noch unsere UP-Armatur bei der Badewanne vorbereitet. Ich bin so gespannt wie das gute Stück fertig aussieht. Mit der großen, eingefliesten Wanne und der Nische. Ich hoffe es wird ein richtiger Wellnessbereich ;-)




Noteinsatz auf der Baustelle

Wie bereits geschrieben, haben wir die LAN-Leitungen ja in Eigenleistung gelegt. Diese mussten nun natürlich vom OG ins EG und zwar durch irgendeinen der Durchbrüche. Zuerst steckten wir die 3 Leerrohre samt Leitung durch den Durchbruch für den Elektriker. Da wir ja das "Glück" hatten während der Rohinstallation anwesend zu sein, hatten wir entsprechend kommuniziert, dass wir da irgendwie mit rein müssen. Unsere Leitungen wurden dann aber kommentarlos an einen der nächsten Bautage rausgezogen und oben im Bad liegen gelassen. Bei der damaligen Aussprache mit Alarm-Center und unserem Bauleiter wurde dann gesagt, der Durchbruch ist nur für die Standardinstallation des Hauses gedacht und für zusätzliche Dinge muss eben der Durchbruch vergrößert werden. Team Massivhaus nimmt also von vorherein die Möglichkeit mehr an Leitungen (vorallem SAT und Internet, da nicht inklusive!!) im Haus zu verbauen. Man müsse sich selbst um einen Weg nach unten kümmern. In Anbetracht das alles immer mehr elektrisiert wird und wir praktisch mit der Technik leben eine weniger zufriedenstellende Aussage.

Die Lösung des Problems war dann vorerst, dass wir diese Leitungen durch den Durchbruch für die Lüftungsanlage schieben. Da hingen sie dann auch erstmal wochenlang vor sich hin, bis ich gestern einen Anruf am Abend bekam, dass sie rausgezogen wurden, weil die Lüftung alles an Platz einnimmt. Wenigstens wurde uns hier Bescheid geben, was man von Alarm-Center ja nicht erwarten kann. Da wir eh auf dem Weg waren schauten wir uns die Misere an. Denn wir hatten ein Problem: Morgen kommt die Dämmung und bis dahin muss alles im Boden liegen, was im Boden liegen muss. Vor Ort bestätigte sich der Anruf. Alles war mir Rohren und Bauschaum dicht und unten im HWR war der Durchbruch mit diesem silbernen Kasten verdeckt. Vermutlich hat der Bauleiter da auch nicht dran gedacht.


Völlig ahnungslos riefen wir den Bauleiter an, was wir kurzfristig noch machen können. Er schlug vor, dass wir durch den Wäscheschacht-Durchbruch gehen, allerdings war auch dort nicht mehr wirklich viel Platz. Das Schachtlager nahm so ziemlich die ganzen 35 cm Durchmesser ein. Letzte Idee, wir bohren selbst Löcher, wo wir zumindest die Leitungen ohne Leerrohr durchschieben können. Da wir selbst aber total schlecht mit Werkzeug ausgestattet sind, rief ich schnurstracks den Mann meiner Mama an, der uns auch sogleich half. Durch eine 20 cm starke Stahlbetondecke musste er durch und es hat einige Zeit gedauert, bis 3 Löcher gebohrt waren. Der Bohrer war danach auch nicht wirklich mehr zu nutzen, völlig stumpf. Aber er hat es geschafft und am Ende konnten wir alle Leitungen runter zur Verteilung legen - wäre es nur nicht so eine Hauruck-Aktion gewesen. Die Aufregung legte sich dann wieder und der späte Feierabend konnte eingeläutet werden.

89. Bautag: Sanitär- und Elektrovorinstallation

Heute war richtig Remmidemmi auf der Baustelle und ich mittendrin. Für die kommenden zwei Tage habe ich Urlaub genommen, um Stefans Bruder beim Verlegen der LAN-Leitung zu helfen. Zu Beginn ein kleines Ratespiel mit dem Bild auf der linken Seite. Was soll uns das sagen?
Richtig, hier sind alle Gewerke zu sehen die heute auf der Baustelle waren. Da wären zum einen wir (die Leerrohre in der Mitte). Die Elektriker von Alarm-Center (Material hinten in der Küche), die Sanitärhandwerker (Rest Kram im Bild) und die Zimmermänner (das bisschen Treppengeländer was zu sehen ist).

Um 8 Uhr traf ich mich mit Martin auf der Baustelle und er zeichnete erst mal die Netzwerkdosen an. Da jeweils drum herum auch Steckdosen und Antennendosen installiert werden, war er so nett und zeichnete diese auch gleich ran, damit alles in einer Höhe ist. Eigentlich ja die Aufgabe von Alarm-Center... Dabei kamen einige wenige Änderungen zustande, die wir deutlich an die Wände geschrieben haben. Martin machte sich dann auch gleich daran Schlitze zu fräsen, Durchbrüche und Dosenlöcher zu bohren und als ich gerade nochmal nach Hause wollte, um was zum schreiben zu holen, kamen die Jungs von Alarm-Center. Ich also schnell wieder zurück, um mit ihnen schon mal kurz die Änderungen gegenüber meines Planes zu besprechen. Dann sagten sie, sie machen erstmal Frühstück. Ahja, ok. 9:30 Uhr ankommen und schon mal Pause. Wahrscheinlich wollten sie petzen, dass wir sie heute in ihrer Arbeit stören.


Hier sind einige Änderungen entstanden, als man
die Platzierung endlich mal in live gesehen hat

Während Martin weiterhin Krach und Dreck machte, fingen die Jungs an die langersehnten Hieroglyphen an die Wände zu zeichnen. Dabei passierten schon die ersten Fehler. Denn wenn ich schreibe, eine Steckdose soll 30 cm von der Wand entfernt sein, da beginnt die Steckdose da auch erst für mich. Für Elektriker heißt das aber, dass 30 die Mitte der Steckdose ist. Das Thema hatte ich schon am Vortag mit Herrn F. und er versprach mir, dass er das so den Handwerkern ausrichtet. Ja, wie schon öfter gesagt bin ich nun mal Laie und mache das mit meinem Verständnis des Themas. Also mussten die Steckdosen dann erstmal alle um 4 cm versetzt werden. Allerdings habe ich nicht alles nachkontrolliert und wenn ich mir so das eine Bild ansehe, dann beginnen die Steckdosen nicht mit Unterkante Fenster, sonder sind mittig davon. Ich bin Ästhetiker und werde mich sicher daran stören. Vermutlich werde ich dieses Zimmer nie mehr betreten können. Da es ein Kinderzimmer wird, ist die Rollenverteilung ja klar. "Stefan, ich kann beim Anblick der Steckdosen nicht ins Zimmer. Geh du zum Kind" :-)


    


Gegen 11 Uhr tanzten dann die Sanis an. Nennt man die so? Sind ja keine Sanitäter. Wie auch immer. Ich wusste ja schon, dass sie kommen, da ich zwei Tage vorher fragte, ob sie den Außenwasserhahn am HWR auch noch setzen. Der wurde nämlich vergessen, da wir nachträglich doch entschieden hatten, dass zwei Hähne praktischer sind und das ist dann wohl doch untergegangen. Aber kein Problem. Dieser wurde heute gesetzt, genauso wie die Feinarbeiten bei den Rohren. Insgesamt waren wir nun zu siebt auf der Baustelle und am Ende tummelten sich alle im Obergeschoss und das raubte dem einen oder anderen den Nerv.


 Fa. Kranich war ca. 1,5 - 2 Stunden vor Ort und hat folgendes Ergebnis erzielt:

Abgasrohr auf dem Dach und einmal durch das Haus


 


Installationen im Bad

Dusche
WC
Doppel-Waschbecken

Außenwasserhähne





Während sich der eine Elektriker um die Wandbemalung kümmerte, war der andere dafür zuständig im OG die Deckenleitungen zu ziehen und unten dann die Deckenauslässe durch die 20 cm dicke Betondecke zu bohren. Das dauerte eine Weile und machte ordentlich Krach. Ich wurde dann dauernd, gefühlt alle 10 min, gefragt wie dies und jenes zu lesen sei oder wie ich es gern hätte. Ich fragte mich wirklich, wie es wäre, wenn ich nicht da bin. Ich wollte ja da sein und fand es gut, aber schließlich wurde uns immer gesagt, dass alles auch mit einen Plan auf Papier klappt. Gegen mittags rief dann auch Herr F. an, da aus unserem Gespräch am Vortag noch Sachen offen waren, die er uns vorgeschlagen hat und nun wissen wollte, ob wir die wollen. Ich sagte ihm dann, dass ich ihm das mitteilen wollte, dann aber seine Mitarbeiter kamen und ich alles vor Ort besprochen habe. Herr F. wollte nämlich noch einen neuen Installationsplan aufsetzen, für seine Mitarbeiter und die entsprechenden Punkte ergänzen. Haha, also verarschen kann ich mich selbst. Jedenfalls kamen bei dem ganze Gefrage auch kleine Änderungen auf. Mir wurde z. B. geraten die Lichtschalter des Gäste-WC und des HWR nach außen zu setzen, da man die Tür nach außen öffnet und es außerdem im HWR eng wird, wegen einer Fallleitung. Ich hatte ja die Experten da und gab ihnen mein OK. Spannend wurde es dann beim Rolladenschalter im HWR. Denn ich sagte, wenn wir den Lichtschalter nach außen setzen, wohin mit dem Rolladenschalter? Herr F. sagt, der muss an die Tür, weil rechts neben dem Fenster die Gastherme steht und das mit dem Schalter nicht geht. Der Schalter wurde ja rechts angeordnet, da dort der Fenstergriff ist. Hat uns niemand vorher gesagt, wie das gemacht wird und am Ende steht man doof da. Dann meinte der eine Kollege, wir können den doch einfach auf die linke Seite ziehen. Das Kabel ist ja lang genug. Ha, da hatte ich sie. Ich wusste ja, dass das geht. Hatte mir der Fensterbauer ja schon verraten. Ich fragte also dumm, ob es denn ein Mehraufwand wäre, der kostet. Er meinte, nein quatsch. Das machen die öfter. Ich fragte weiter dumm, ob man den auch ohne Aufwand an die Tür setzen kann. Na klar, machen sie öfter. Kostet nichts. Ich war baff und ärgerte mich. Warum haben wir nur zu Beginn so ein Tara gemacht? Wiederum wussten wir nie, ob wir jemanden auf der Baustelle zu fassen kriegen. Dies war ja jetzt ein Glücksfall. Dann kam allerdings der zweite Elektriker und widerrief die Aussage seines Kollegen. Das umsetzen an die Tür kostet sehr wohl was. Ok, der machte mir eh den Eindruck, dass er eine Standleitung zum Chef hat... Wir vereinbarten jedoch für den HWR, dass der Schalter nun links käme und ich nahm mir vor, wenigstens diesen einen aus dem Angebot zu nehmen und nicht 50 Euro blechen zu müssen.





Die Mitarbeiter von Alarm-Center haben sich dann gegen 15 Uhr vom Acker gemacht und Martin stellte fest, dass an dem Tag durchaus noch mehr drin gewesen wäre. Deckenauslässe stehen eigentlich nicht auf Prio I. In Anbetracht des Zeitverzugs habe ich das auch so gedacht. Zumal auch an einigen Stellen Zeichnungen an der Wand fehlten...

Martin kümmerte sich dann noch um unsere Treppenspots. Wir wollen 4 Stück als leichte/indirekte Beleuchtung und Alarm-Center bietet uns hier nur an, Wandauslässe zu machen. Würden wir die Spots bei ihnen kaufen, wären sie sicher bereit die restlichen notwendigen Arbeiten zu machen. Aber vermutlich für gefühlt ein Vermögen. Wir kennen die Preise ja nun bereits. Martin hat sich dann mit den Kollegen auf der Baustelle abgesprochen, dass er die Dosen bohrt, einsetzt und Alarm-Center dann ihre Leitungen reinziehen.






Und zu guter Letzt an diesem Tag kamen am Nachmittag ja wie gesagt die Zimmermänner vorbei. Team Massivhaus hatte eine Mängelanzeige an diese gestellt, dass bei uns das Schutzgeländer fehlt. Das hatten wir auch schon vermisst und heute wurde es angebaut. Außerdem hat ein anderer Kollege noch die Nacharbeiten der Latten im OG vorgenommen. Einige hingen ja noch lose. So sieht es nun aus. Auch wenn man vorher schon wusste, wie viel Platz (oder eher weniger) im oberen Flur vorhanden ist, macht es nun doch eine Menge aus, wenn ein Gerüst da steht. Es ist ok, es ist ja nur ein Flur ;-)



86. Bautag: Sanitär Vorinstallation & Elektriker

Fangen wir mit den positiven Tagesereignis an. Heute war Fa. Kranich vor Ort und hat mit der Vorinstallation für Sanitär begonnen. Im Haus verliefen kreuz und quer Leitungen, ein ziemliches Durcheinander. Besorgniserregend ist irgendwie die Leitung für unseren zweiten Außenwasserhahn einmal durch das Wohnzimmer. Uns war zwar bewusst, dass wir zukünftig über dieser Leitung leben werden (Gott, bitte lass nie was passieren!), aber hatten doch damit gerechnet, dass sie schön am Rand lang gelegt wird. Hier werden wir nochmal mit dem Gutachter sprechen, ob das so richtig ist.

Des Weiteren ist uns aufgefallen, dass die Leitungen an die Bitumenschweißbahnen verschraubt wurden. Damit ist doch vermutlich der Boden unzureichend gegen aufsteigende Feuchtigkeit gesperrt? Denn dafür wurden die Schweißbahnen ja verklebt und abgedichtet. Auch hier müssen wir nochmal mit dem Gutachter drüber sprechen.


HWR

Gäste-WC

Waschbecken im Gäste-WC

Außenwasserhahn im Wohnzimmer

Badewanne

WC

Doppel-Waschbecken

Hankie war diesmal auch wieder auf der Baustelle dabei und inspiziert erstmal die neuen Entwicklungen. Hier hat er den Verteilerkasten der Fußbodenheizung (VK) im OG erschnüffelt. Prima Junge! Wir haben den VK ja für einen Aufpreis in die gemauerte Brüstung setzen lassen. So stört er nicht an irgendeiner Ecke.




VK Fußbodenheizung

2. Außenwasserhahn

Immer Ärger mit dem Elektriker

Wie der Titel schon sagt, werden wir bald keine Haare mehr auf dem Kopf haben, nachdem wir sie uns regelmäßig nach Gesprächen mit Alarm-Center ausreißen. Nachdem wir gestern ja wieder Stunden an der Korrektur saßen und diese diesmal direkt in das Angebot geschrieben haben (normalerweise haben wir das übersichtlich in einer Excel Tabelle aufbereitet) wurde ich heute Morgen angerufen und bin mit Herrn F. eine dreiviertel Stunde (!!!) das Angebot durchgegangen. Denn der erste Satz war, dass mit sprechen ja viel mehr und schneller was erreicht werden kann, ehe wir uns wieder die ganze Zeit schreiben. Tolle Erkenntnis. Ich möchte an dieser Stelle die Empfehlung geben, dass wenn man sich auf der Baustelle treffen würde und direkt entsprechende Wünsche an die Wand malt und Optionen bespricht, es noch viel schneller, effizienter und besser gehen würde...

Es ging darum, dass wir wie gesagt zum einen ja bereits zig Mal korrigierte Positionen erneut korrigieren mussten, wofür er sich auch halbherzig entschuldigte. Und zum anderen konnten wir bei gewissen Positionen im Angebot keine Verbindung herstellen, warum man die jetzt braucht. Das hat er mir dann auch alles erklärt und dann war das auch ok, aber wieder stellte ich mir die Frage, warum man das für den Bauherren alias Elektro-Laie nicht auch einfach so explizit im Angebot erläutert? Er versprach mir dann, dass er das Angebot noch heute neu rausschickt und er aber immer noch den bemaßten Elektroplan benötigt, bei den ganzen Versionen die es jetzt schon gibt. Ich machte ihn darauf aufmerksam, wie auch schon in unserer letzten Mail, dass wir uns sehr schwer tun die Platzierungen und Maße der Steckdosen festzulegen und wir es daher weiterhin für zwingend erforderlich halten, alles vor Ort mit dem ausführenden Kollegen anzuzeichnen. Mal wieder wurde mir kein Termin angeboten, wieder nur gesagt, er weiß nicht, wann die kommen und eigentlich arbeiten die mit dem Plan ganz super. Ja, da ist ja der Knackpunkt. Machen wir keine Bemaßung, machen die das wie DIE wollen. Also sagte ich ihm zu, dass wir uns erneut ransetzen und ihm das schicken.

Mittlerweile hatte ich - neben den Rolladenschaltern - auch einen weiteren Streitpunkt mit ihm gefunden. Nämlich der zweite geplante Leuchtenauslass neben unserem Eingang. Er möchte dafür Geld, klar. Ich sage aber: Wir haben zwei Leuchtenauslässe in der Bauleistungsbeschreibung.

Diele: 1 Ausschaltung mit 1 Wandauslass für Außenbeleuchtung
HWR: 1 Ausschalter mit Wandauslass für die Außenbeleuchtung

So steht das bei uns. Bei uns liegt der HWR praktischerweise neben dem Eingangsbereich, ergo kann man zweiten Wandauslass aus dem HWR für den Eingangsbereich gelten lassen, nur das wir den Ausschalter nicht benötigen. Spart er Arbeit und bekommt für die nicht erbrachte Leistung sogar Geld. Er liest mir vor:

"HWR: 1 Ausschalter mit Wandauslass für die Außenbeleuchtung (entfällt bei Entfall der HWR-Tür)"

Ich sage: "Ja, ich kenne den Satz. Der steht aber in der BLB aus 2015."

Er: "Ja, das macht ja auch Sinn."

Ich: "Nein, denn wir haben einen Vertrag aus 2014 und Vertragsgrundlage ist BLB 2014."

Team ist nämlich schlauer geworden, dass ihre BLB dahingehend wohl schwammig ist. Wie eigentlich der Großteil des Punktes "Elektroinstallation". Ich bot ihn also an, ihm unsere Vertragsgrundlage zu schicken und bat um Änderung. Diese Position streiche ich nämlich seit Beginn an!