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Wäscheabwurfschacht

Herzlich Willkommen zum Erklär-Blogeintrag: "Wie kommt die Wäsche schnell von A nach B"

Oder auch: "Wie baue ich einen Wäscheabwurfschacht?"

Nach unserem ersten Versuch letztes Wochenende haben wir uns heute starke Unterstützung in Form vom Mann meiner Mama geholt. Um den Deckendurchbruch endlich zu schließen, habe ich dafür im Voraus folgendes Material bestellt:

- 2 x KG Rohre DN 300 je 1 m lang
- 1 x KG Bogen DN 300, 87°
- 1 x Schachtlager 90°
- 2 x Wandhalter 
- Schrauben und Dübel

Das Problem letzte Woche war, das man das Schachtlager, was auf den Boden geschraubt wird, nicht erst befestigen kann um dann das Rohr durchzuschieben. Sondern man schiebt das Rohr - in unserem Fall - von unten nach oben durch das Loch, legt dann das Schachtlager rum, spannt es und befestigt es. Während Stefan von unten das Rohr hochhielt, versuchte Thomas das sture Teil zusammenzudrücken, damit ich die Mutter und die Schraube raufsetzen und festdrehen kann. Aber es klappte einfach nicht. Nachdem wir es ein paar Mal probierten besorgte Thomas eine etwas längere Schraube. Neuer Versuch, neues Glück. Es klappte, wenn auch mit viel Kraft und vermutlich wunden Fingern von Thomas. 




Als das Rohr erstmal fest war und ohne Hilfe durch beide Etagen hing, wurden die Löcher in den Boden gebohrt, was einmal etwas länger dauerte, da wir vermutlich auf Stahl gestoßen sind. Das Schachtlager wurde mit 4 Schrauben befestigt und alles saß, passte, wackelte und hatte Luft, wie man so schön sagt.



Dann mussten wir noch die Endhöhe festlegen. Dazu haben wir nochmal das Schachtlager etwas geöffnet und das KG Rohr mit drehen und schieben in die richtige Höhe gebracht. Darauf wurde dann  der 89° Bogen gesetzt. Sieht aus wie ein Fernrohr vom U-Boot, oder? 





Später wird das ganze im Waschtisch verschwinden. und oben drauf eine Arbeitsplatte gelegt. Den KG Bogen haben wir am Ende des Tages wieder abgenommen, damit der Fliesenleger später ohne Probleme rankommt. Der wird erst beim Einzug wieder raufgebaut.



Als wir das vollbracht haben, haben wir gemerkt, dass wir wohl nur ein KG Rohr benötigen und der zweite Meter eigentlich umsonst bestellt wurde. Da unter dem Ausgang des Schachtes der Trinkwasseranschluss liegt, wollten wir etwas darüber eine Arbeitsplatte anbringen und somit hätte die Wäsche keinen langen Weg mehr zurückzulegen. Ebenso wenig benötigen wir - nach Aussagen der Männer - die Wandhalterungen. Das Schachtlager hält das KG Rohr mehr als fest und wird ja auch noch vom Estrich umschlossen. Da diese Wandhalterungen 64 Euro/Stück kosten werde ich versuchen sie zurückzuschicken. Ich müsste mich so ziemlich am Ende der Widerrufsfrist befinden ;-)



Am Ende hat Stefan dann noch alles mit Bauschaum verschlossen. Es war unser beides erstes Mal mit dieser Substanz und entsprechend sah das Ergebnis danach aus :-D Wenn alles getrocknet ist, werden wir den Überschuss abschneiden und auch die Wände mit einem Spachtel säubern. Aber hat ja noch Zeit. Außerdem soll noch eine Verkleidung drumherum, damit es nicht mehr ganz so hässlich aussieht.



Loch buddeln und Loch schließen

... das war unser Plan für heute. Wir haben ein Leerrohr zu viel im HWR (zumindest ist es nicht in der Ausführungsplanung eingezeichnet) und wollen dadurch die Außenleitungen führen. Diese Leitungen (für Carport, Toranlage und Wegleuchten) haben wir aus dem Angebot von Alarm-Center rausgenommen, da diese mal wieder einfach nur utopisch bepreist waren. Diese Arbeiten wird Martin mal wieder für uns übernehmen. 

Da die Außenleitungen vor dem Estrich verlegt werden müssen und wir eh nächste Woche ein Date mit ihm haben, da wir uns um die Platzierung der Spots in der Trockenbau-Decke kümmern müssen, haben Stefan und ich uns heute also rangemacht und das Leerohr auf der anderen Seite freigelegt. Erstmal wurde alles fachmännisch ausgemessen, wo sich das Leerrohr befindet und dann losgebuddelt. Irgendwann konnte sich nur noch einer damit beschäftigen, da wir ja kein riesen Loch buddeln wollten, wo wir beide drin stehen können. Ich gab diese Aufgabe sehr gern ab, ist doch eindeutig Männersache :-)



Nachdem wir die 80 cm Tiefe erreicht hatten, kam einfach kein Leerrohr zum Vorschein und wir zweifelten an uns. Sind wir etwa zu doof, das Rohr zu finden? Statt mit der großen Schaufel gingen wir dann in die Handarbeit über und tatsächlich, nur wenige Zentimeter neben unserem ausgerechneten Ziel war dann das Leerrohr zu sehen. Wir legten es noch etwas frei und sicherten die kleine Grube am Ende dann mit einer weiteren Europalette, damit die nächsten Tage keiner reinfällt.




Als zweites Tagesziel hatten wir uns gesteckt, den Wäscheabwurfschacht zu installieren. Das Material war bestellt, geliefert und bereit zum Einbau. Nachdem wir alles bemaßt haben, in welcher Höhe der Einwurf sein soll, wollten wir uns daran machen, die Wandhalterung und das Schachtlager mit Schrauben zu befestigen. So haben wir doch vorher extra Hornbach unsicher gemacht und dicke fette Schrauben besorgt. Aber soweit sind wir gar nicht gekommen, denn um einen Abwurfschacht zu befestigen, bedarf es mehr als 2 Personen und 4 Hände. Wir müssen das also vertagen, schade :-(