147. Bautag: Fliesen

Heute mal nur ein kleines Bilder-Update. Der Fliesenleger ist gut vorangekommen, obwohl ich ihn gegen Mittag nur noch telefonisch im Auto erreicht habe und er vermutlich unterwegs in den Feierabend war.

Wand Badewanne


Wand Waschtische


146. Bautag: Fliesen & Blower-Door-Test

Tag 2 der Fliesenschlacht und der nette Herr Fliesenleger hat schon einiges geschafft. Was ein Reim ;-) Die Wand für den Handtuchheizkörper ist fertig und die Seite beim Klo. War wohl ein ziemlicher Akt, den richtigen Punkt zu finden, dass alles in einer Flucht ist. Ich weiß schon jetzt, dass leider die Anordnung der Fächer ein Fehlgriff war. Der Plan war, dass das Fach in der Dusche ein Endmaß von 30 cm Höhe und 40 cm Breite hat. Das Fach wurde von uns so ausgerichtet, das die Fliesen mittig im Fach enden und eben das Fach so hoch wie die Fliese ist.


Bei der Wanne wird das Fach 30 x 120, also zwei Fliesen breit und eine Fliese hoch.



Nun ist es aber so, dass wir die Gesamtheit der Wände nicht beachtet haben und die beiden Fächer bei der Höhenbestimmung nicht aufeinander abgestimmt haben. So wird das in der Dusche wohl eher so aussehen und ja, alle die stöhnen: Es wird mich stören. Wollte ich doch das gerade nicht erreichen. Aber am Ende war nicht der Fachmann da, den man für die Planung gebraucht hätte und wir zu voreilig.


Bei der Wanne wird der Fliesenleger es wohl hinbekommen, ich habe aber dolle Angst. Ich die Auf- Symmetrie-Steherin! Morgen wird er die besagte Wand wohl fliesen. Ich kann bestimmt nicht schlafen und kann es kaum erwarten, das Ergebnis zu begutachten. Ansonsten hier nun die Tagesergebnisse vom 12.05.2016.


Handtuchheizkörper

WC

Hier ein kleiner Vorgeschmack, wie die Fliese mit dem Boden aussieht. Wir freuen uns sehr auf das Endergebnis!


Für heute stand auch der Blower-Door-Test an, bei dem Stefan zeitlich bedingt nicht dabei sein konnte. Ich hatte schon gelesen, dass er nicht sehr spektakulär ist und er dauerte mit Auf- und Abbau ca. 1 Stunde. Dabei sein wollten wir aber schon.

Wikipedia sagt: 

Mit dem Differenzdruck-Messverfahren (auch: Blower-Door-Test) wird die Luftdichtheit eines Gebäudes gemessen. Das Verfahren dient dazu, Leckagen in der Gebäudehülleaufzuspüren und die tatsächliche Luftwechselrate zu bestimmen. 

Weiter steht dort: 

Jedes Gebäude muss nach heutigem Standard eine geplante, lückenlose, dichtende Ebene zwischen Innen- und Außenbereich aufweisen. Dies wird mit zunehmenden Dämmstoffstärken immer wichtiger, da der Wärmedurchgang über Transmission durch gut gedämmte Bauteile zwar sehr gering ist, aber seine Effizienz verliert, wenn ein großer Teil der zugeführten Energie durch Konvektion über Leckagen verlorengeht. 

Bei dem Test wurde mit einem Ventilator Luft erst rausgesaugt und später in das Haus gedrückt und ein Unter- bzw. Überdruck erzeugt. Die Messwerte geben dann an, ob unser Haus genug Dichtigkeit vorweisen kann oder ob irgendwo nachgearbeitet werden muss.

 

Nachdem also mit dem Ventilator ein konstanter Unterdruck erzeugt wurde, bin ich mit dem Prüfer durch das Haus und er hat untersucht, ob an irgendeiner Stelle Luft ins Haus strömt. Wir haben keine Stellen gefunden. Im Umkehrschluss würde es bedeuten, das im Winter kostbare Energie nach draußen entweichen könnte.

Mit einer Wärmebildkamera untersuchte er dann vor allem die Fensterbereiche sowie die Bereiche an der Decke. So könnte man sehen, ob vielleicht die Dampfsperre nicht richtig angebracht wurde und es Lecks beim Fenster gibt. Wurde sie aber und die Fenster sitzen auch perfekt.

Im zweiten Bild mal ein Beispiel einer blauen Stelle. Hätten wir die Farbe beim Fenster wüsste man, das dort Luft durchkommt. Die blaue Stelle hier ist Feuchtigkeit von den Fliesenarbeiten.

 

Aus den gesamten Ergebnissen des Über- und Unterdruckes des Gebäudes wird die mittlere Luftwechselrate (n50-Wert) errechnet. Dieser gibt an, wie oft die Luft in dem gemessenen Gebäude durch Leckagen bei einem Referenzdruck von 50 Pascal in einer Stunde ausgetauscht wird. Die Grenzwerte für ein Haus mit Lüftungsanlage liegt bei 1,50/h.

Nach knapp 15 min. waren wir mit dem Haus durch und er war sehr zufrieden. Unsere Luftwechselrate liegt zwischen 0,6 und 0,7/h und somit haben wir den Wert eines Passivhauses!

145. Bautag: Fliesen

Eine Woche früher als geplant beginnt der Fliesenleger seine Arbeiten in unserem Haus. Zuerst freuten wir uns und dachten, dass dann die Fertigstellung sich auch um eine Woche vorverlegt, aber nix da. Der Fliesenleger sagt, er hat genug zu tun, dass er die 3 Wochen ganz gut brauchen kann.

Da für heute auch der Termin mit Junkers anstand, kündigte ich auf Arbeit schon mal an, dass es später wird. Am Ende zog sich mein Baustellentermin dann 2 Stunden hin... 

Zuerst ging ich mit Fa. Ceram Design die einzelnen Räume durch. Parallel wurden auch die ersten Fliesen angeliefert. Im HWR gab es nicht viel zu bereden, hier kommt eine stinknormale anthrazitfarbene Fliese mit Sockelleiste. Im Gäste-WC dauerte die Besprechung dann schon länger. Zum einen haben wir 3 verschiedene Fliesenformate und dann wurde auch noch festgestellt, dass mein ausgerechnetes Brüstungsmaß nicht mehr stimmte. UK Fenster sollte eigentlich bei 135 cm liegen, dass bis dahin die Trockenbauwand fürs Klo gestellt werden kann und dann rechts auf der Wand 3 Fliesen á 45 cm rankommen. Also alles bündig und ein perfektes Bild ;-) ABER Brüstungshöhe liegt bei 137 (oder 138). Dies kommt dadurch zustande, dass 1. der Estrich in den zu fliesenden Räumen 1 cm weniger eingebracht wurde, damit wir nachher einen ebenen Übergang von Fliese zu Vinyl haben und 2. habe ich den Bodenaufbau allgemein nicht bedacht. Mist.... Erster Vorschlag vom Chef: Wir machen die Trockenbauwand auf normal 120 cm und dann hätten wir 2 Ablagen und die unterschiedliche Fliesenhöhe rechts fällt nicht mehr auf. Iihhh neee, wie sieht das denn aus? Ich wollte weiterhin dass die "Abmauerung" als Fensterbrett dient. Nicht zwei Ablagen, das sieht doch dämlich aus. Typisch Mann ;-) Vorschlag des Mitarbeiters: Wir machen unten eine 5 cm "Sockelleiste" und dann kommen die großen Fliesen. Die Fliese schließt dann zwar nicht bündig mit dem Fensterbrett ab, aber wenigstens ist die Abmauerung ordentlich auf der gewünschten Höhe. Und die Idee ist ganz gut, da auf der linken Wand eh gar keine Fliesen hinkommen, sondern nur eine Sockelleiste und das dann passt, wenn es überall so durchgezogen wird. Ein kleines Highlight haben wir dann noch mit beauftragt. Wir möchten für die Ersatz-Klopapierrolle ein Fach neben der Toilette. Bisher wurde es nicht ausgeschnitten, aber ich habe Hoffnung, dass es nicht vergessen wurde und später gemacht wird.


Gäste WC

Im Flur/für die Treppe haben wir uns für Fliesen aus einem anderen Geschäft entschieden. Diese waren am Morgen noch nicht da, daher mussten wir abends unbedingt ein Blick ins Paket werfen. Aber hmmm ... die sind ja ziemlich hell. Wenn ich an unseren anderen Boden im Haus denke, sieht das nicht mehr so ähnlich aus wie damals im Laden. Ein Abgleich der Bestellnummer bestätigte aber, das sind die Fliesen. Wir werden in den nächsten Tagen nochmal das Vinylmuster ran legen. Wenn es sich doch zu sehr "beißt" muss ich wohl nochmal auf die Suche nach anderem Vinyl gehen... Was ärgerlich wäre, wenn es nur wegen des anderen Lichts im Fliesenladen zu solch Unterschieden kommt.



 Im Hauptbad oben dauerte es dann wieder seine Zeit, weil Frau einfach so viele Wünsche hat ;-) Es gibt die Bodenfliese, die Wandfliese, eine Wand mit extra auf Muster geschnittene Bodenfliese, Fächer und Ablagen die mit der Bodenfliese belegt werden sollen. Uff, zu viel für den Mann. Er musste erstmal Notizen machen und sich das überall rankritzeln. Zudem wird nicht alles raumhoch gefliest. Am Ende haben wir das aber hinbekommen, nicht zuletzt durch meine perfekte Vorarbeit :-D



Und am Abend waren die Vorbereitung fürs Fliesen fast abgeschlossen. Das Bad wurde abgedichtet, damit die Bauteile gegen Schwall- und Spritzwasser geschützt sind. Dabei wurde im Bereich der Wanne und der Dusche großflächig grundiert und zwischen Boden und Wand ein Dichtungsband verklebt. Auf dem Boden kommt später auch noch die Abdichtung, aber erst wenn die Wände fertig gefliest sind, da sonst die Schicht zerstört werden würde.






Am Ende der Raumbegehung haben wir dann noch besprochen, wo Fliesenkantenprofile aus gebürsteten Edelstahl angebracht werden. Ich muss zugeben, dass ich mich da etwas hab bequatschen lassen und mir das Endergebnis nicht so richtig vorstellen kann. Das zwischen zwei Kanten so eine Schiene kommt, kenne ich und wertet das Bild auch optisch auf (siehe Bildbeispiel). Aber wir bekommen sie bei halbhohen Wänden jetzt als Abschluss. Ich hatte erst gesagt, dass ich das eigentlich klassisch (und vielleicht auch altmodisch) ohne Schiene möchte, aber mir wurde doch ans Herz gelegt "dass das nicht aussieht". Nun habe ich dem zugestimmt und hoffe dass es nach was aussieht, denn ein laufender Meter kostet 20 Euro/netto.




Und dann wurde ich noch vor die Wahl gestellt, welche Fugenfarben wir nehmen. Bisher hatte ich daran keinen Gedanken verschwendet und muss sagen, dass ich damit auch nicht gerechnet habe. Ich habe dann zwar gemeinsam mit den Fliesenlegern eine Erstauswahl getroffen, aber ich möchte dass Stefan auch noch mal drüber guckt und dann würde ich das gern final entscheiden, wenn die Fliesen angebracht sind und man es sich besser vorstellen kann. Denn mit so einer Fugenfarbe steht und fällt das Gesamtbild.

Die restliche Zeit der 2 Stunden verbrachte ich mit dem Junkers-Mann. Was er da so ganz genau tat, kann ich nicht sagen. Jedenfalls hat er die Therme aufgemacht und irgendwie an der Technik gespielt. Am Ende meinte er, dass das Display einen Wackelkontakt hat und es ausgewechselt wird. Er wusste nichts davon, dass es scheinbar spinnt und hatte keins dabei. Wir haben nun erstmal ein Ersatzbedienfeld bekommen. Außerdem hat er das Estrichprogramm beendet, was ja nicht schlimm ist, da wir draußen im Schatten 25 Grad haben und das Haus ja eh warm genug ist.

144. Bautag: Einbau Bodenklapptreppe

Nach der ganzen Schwitz-Arie ging es heute endlich mit dem Innenausbau weiter. Obwohl, heute Morgen waren immer noch 39 Grad im Haus, trotz ausgeschalteter Gastherme. Aber die Wärme kann ja auch schlecht entweichen zurzeit. Da hilft nur rauslüften.

Unser Zimmermann hatte seine Arbeiten für heute angekündigt und wir waren natürlich sehr neugierig, denn endlich können wir unseren Dachboden erklimmen. Die Bodenklappe, oder auch Bodeneinschubtreppe genannt, wurde eingebaut. Tadaaa, da ist das riesen Ding. 



Oben angekommen konnten wir erstmal feststellen, dass es sehr viel kühler dort war als im Rest des Hauses. Durchatmen. Und der Zimmermann hat zudem unseren Dachboden etwas ausgebaut. Normalerweise ist im Bauvertrag nur ein Laufsteg von ca.  7,78 m² Größe auf einer Lattenkonstruktion vereinbart. Wir wollten aber schon etwas mehr Abstellfläche für all das Zeug, was man dort einmal reinstellt und nie wieder runterholt :-D  Weitere 20 m² waren vorerst verabredet und wir hatten eigentlich vor, dann später den Rest auszubauen. Aber wenn man sich die Fläche so anguckt (in live) ist das schon ziemlich ausreichend. Sind sogar "nur" 16 m². Gut gemacht!





36 Grad und es wird noch heißer...

Jeder kennt wohl diesen Song und mittlerweile können wir auch ein Lied von singen. In den letzten Tagen Blog-Abstinenz kamen wir nämlich ganz schön ins schwitzen. Habt ihr uns vermisst?

Während des Estrich-Trocknungsprogramms wollten wir euch nicht jeden Tag mit Hygrometer-Bildern langweilen und haben entschlossen das Material zu sammeln ;-) Mit einer spannenden Story versteht sich. Naja und außerdem haben wir über die letzten freien Tage das super sonnige Wetter genossen.



Unser Tagesablauf sah ja bisher so aus, dass wir frühmorgens, mittags und abends alle Fenster öffneten, dem Haus etwas frische Luft gönnten und dabei die Gastherme beobachteten, wie die Vorlauftemperatur täglich um ca. 5 °C stieg. Aber ab Mittwoch war das Phänomen nicht mehr zu beobachten. Wie am Vortag lag die Vorlauftemperatur bei 45 °C. Auch am Donnerstag, Himmelfahrt den 05. Mai oder auch Herrentag genannt, passierte nichts. Nur die Temperatur im Haus stieg an. Von 36 Grad auf 38,9 usw. Zudem war zu erkennen, dass das Display der Therme stehen geblieben ist. Es zeigte das Datum des Vortags an.


 


Was nun, an Herrentag... Frühmorgens erstmal unseren Sani geschrieben. Zur Sicherheit gegen Mittag auch dem Bauleiter, da wir verunsichert waren, ob die Dauertemperatur dem Estrich schaden kann. Gegen Nachmittag bekam ich dann die Info, wir sollen den Stecker ziehen. Ja macht Sinn, haben wir gar nicht dran gedacht. Aber wir waren immer noch verunsichert, weil das Estrichprogramm ja noch fast eine Woche zu laufen hat. Also zurück gefragt, ob der Stecker dann wieder rein kann. Ja, sollte dann weiter laufen.

Am Abend haben wir das dann gemacht und das Display zeigte das richtige Datum und die Vorlauftemperatur ging auch erstmal auf 41 Grad runter. Das Haus dann verlassen und am nächsten Morgen wieder hin. Blick aufs Display: Fehlermeldung und immer noch bullig warm. Bauleiter angerufen, er ist in 10 min da. Er schaute sich die Misere an, zog auch den Stecker und die Fehlermeldung war weg. Er telefonierte mit unserem Sani und am Ende wurde entschieden, Junkers muss mal wieder her. Fa. Junkers war ja schon einmal da, wegen des seltsamen Geräuschs. Damals hatte der Mitarbeiter nichts gefunden und sicherheitshalber die Pumpe ausgetauscht. Diesmal lag die Vermutung nahe, dass das Display nicht funktioniert und ausgetauscht werden muss. Der Bauleiter erklärte mir dann, dass es vorher ein anderes System gab, viel besser. Da konnte man wenigstens in der Einstellung sehen, wie lange das Estrichprogramm noch läuft. Mit dem neuen Display geht das alles nicht und allgemein sei es wohl eher schlechter als besser.

Am späten Vormittag kam dann der arme Bereitschaftsdienst und schaute sich die Therme an. Das Display bekam er irgendwie wieder in Gang, aber so richtig schien er nicht zu wissen, was er da tat. Spielte ewig rum, machte Witze über unsere "Sauna" und stellte am Ende aber dann doch fest, dass die Vorlauftemperatur auf max. 45 °C eingestellt war. Da kann die Fußbodenheizung ja nicht weiter hochheizen. Also stellt er sie auf 50 °C ein und irgendwas am Sommerprogramm, weil es mittlerweile so warm ist draußen, dass die Therme denkt, sie muss nicht mehr heizen. Wir konnten uns jedoch nicht vorstellen, dass das damit was zu tun hat. Schließlich durchlief die Gastherme ein eingestelltes Programm, da wird es ihr doch schnuppe sein, welche Temperaturen draußen herrschen?

Wie auch immer. Die Vorlauftemperatur stieg in seinem Beisein an und seine Arbeit war beendet. Die 50 Grad Vorlauftemperatur sollten nun bis Dienstag, 10.05. durchgängig bestehen bleiben und dann danach abfallen. Das sei der normale Prozess - nur das eben bereits 4 Tage lang vorher die Therme schon bei 45 Grad stand und wir das eher bedenklich finden, dem Boden weiterhin solch Temperaturen zuzumuten. Es schien auch erstmal alles zu funktionieren, bis uns heute Abend der Schlag traf. Im Haus stand die Hitze, man war wie vor einer Wand. Der Blick auf die Therme ... 59 °C Vorlauftemperatur und 46 °C im Haus direkt. Sofort haben wir den Stecker gezogen und zur Sicherheit auch nochmal den Sani angerufen. Sehr merkwürdig, denn obwohl es eine "Sperre"gab, dass die Therme auf max. 50 Grad hochheizen soll, hat sie sich selbstständig gemacht. Wenn wir darüber nachdenken, dass der Blower Door Test demnächst ansteht und der Zimmermann morgen die Bodenklapptreppe einbauen will, na prost Mahlzeit wie die ins schwitzen kommen werden. Hoffentlich ist mit dem Steckerziehen dem kochenden Haus ein Ende gesetzt.

Brückentag

Es ist sonnig, man hat einen Tag Urlaub und gute Laune. Was tut Frau da? Richtig: Sich um die Inneneinrichtung kümmern. 

Zum Einen habe ich das gute Wetter genutzt, um zum Haus zu radeln und mal zu schauen, wie denn eigentlich der ausgesuchte Boden mit unseren Fenstern harmoniert. Oder eher, wie sieht der Boden im Haus überhaupt aus? Mit unserem minimalistischen Muster ist das natürlich nur ein kleiner Einblick, aber sieht gut aus. Ich freue mich schon sehr aufs verlegen!





Den Rest des Tages nutzte ich dann für einen Besuch bei meinem Lieblingsschweden mit der Mama ;-) Ich hatte Lust eine weitere Anschaffung für das Haus zu machen und diese ist auch sehr wichtig, nämlich der Waschbeckenunterschrank. Schon lange liebäugelte ich mit der Godmorgon Serie, da sie m. E. qualitativ mit den Waschtischen namenhafter Hersteller mithalten kann. Außerdem schlägt der Preis einfach alle anderen Argumente, auch wenn wir lieber eine Maßanfertigung vom Tischler hätten. Aber was nicht ist, kann ja mal werden...

Bei den Waschtischen haben wir uns für klassisch weiß hochglanz entschieden. In Matt sieht die Variante dann doch wieder "billig" aus und wir wollten nicht zu bunt werden im Hauptbad. Mittlerweile hat IKEA zwar sein Sortiment an meine Lieblingsfarbe angepasst, aber das grautürkis passt dann leider doch nicht zum geplanten Stil.




Der doch etwas frühzeitige Besuch für diesen Einkauf war der Tatsache geschuldet, dass IKEA jetzt einen neuen Wandschrank der Serie im Sortiment hat. Bisher war ich immer auf der Suche nach einem passenden Schrank mit einer Drehflügeltür für den Abwurfschacht, ohne aber etwas absägen zu müssen. Das wäre bei der bisherigen Möbeln der Fall gewesen. Und als ob IKEA mich auch hier erhört hat - neben dem türkisen Sortiment - haben sie einen Schrank mit den Maßen 40 x 32 x 58 cm rausgebracht. Der Wandschrank wird also umfunktioniert und mit der idealen Höhe, wie der Waschtisch, daneben gehängt. Somit haben wir eine einheitliche Front, aus dem gleichen Material. Toll. Ich freue mich!

Dazu wird es später sicher einen weitere DIY Eintrag geben. Aber erstmal müssen wir einziehen bzw. die Grundlage geschaffen sein. Nämlich Fliesen und Waschbecken an der Wand...

Tropenhaus

Die mittlerweile warmen Temperaturen draußen sind ein Witz gegenüber dem Tropenklima im Haus. Aber wir können sagen: Die Fußbodenheizung funktioniert ;-)

Die Wasserausbeute durch die Trocknungsgeräte ist nun auch um vieles höher und wir schütten täglich die Kübel aus. Vor allem die Räume, wo keine Fenster sind haben es in sich.

Heute Morgen habe ich bei der Gassirunde den Bauleiter getroffen, er hat mir das lüften abgenommen und uns geraten eine Folie über die Kübel zu ziehen, damit die Feuchtigkeit nicht wieder entweichen kann. Den Gedanken hatte ich letztens auch. Auch wenn wir die Feuchtigkeit aus den Wänden als Wasser auffangen, so steigt das Kondensat ja trotzdem wieder in den Raum. Also kaufen wir heute noch große Müllbeutel und decken das ab.

Ansonsten war er erstmal zufrieden. Na hoffentlich bleibt das so.