2. Bautag: Erdarbeiten

Am heutigen Tage war bei uns wieder der Bagger im Einsatz. Die Fundamentgräben wurden ausgehoben. Das Streifenfundament ist 40 cm breit und 90 cm tief, damit eine frostsichere Gründung gewährleistet ist.

 

Übrigens stehen dort hinten auch schon unsere erste Porenbeton-Steine von H+H. Diese wurden allerdings einfach vom Nachbarn (der auch mit TMH baut) rübergefahren. Hoffentlich haben diese die letzten Monate im Freien nicht gelitten.

Die Baustraße ist auch angelegt

Wir bauen unser erstes Haus

Aber nicht für uns und auch nicht für den tierischen Mitbewohner. Vielmehr müssen wir unseren Bauwasseranschluss vor dem bevorstehenden Winter schützen. Ok, zuerst kommt der Herbst, aber dieser brachte uns in den letzten Tagen schon ziemlich kalte Temperaturen und heute Morgen waren es - 1 Grad. Frost kann die Wasseruhr gar nicht vertragen und so haben wir also am Samstag den Baumarkt besucht und Material eingekauft. 1 Stunde später, 80 Euro ärmer und mit sehr viel Erfahrung mehr sind wir nach Hause gefahren. Im Gepäck hatten wir zugeschnittene OSB Platten. Kanthölzer, Holzschrauben, Dämmwolle, Baufolie und ein Zahlenschloss. Der Einkauf war ein Akt, aber das lag daran, dass die Idee im Kopf gereift ist und keinerlei Maße o. ä. aufgeschrieben wurden. Beim nächsten Projekt wird die technische Zeichnung noch um diese ergänzt, um koordinierter durch den Baumarkt zu laufen.

Sonntag stand dann bei frostigen Temperaturen, aber strahlenden Sonnenschein der Zusammenbau an der Tagesordnung. Zuerst sägten wir die Kanthölzer auf die richtige Länger um für oben und unten einen Rahmen zu bauen.



Dann wurden die OSB Platten mit den Kanthölzern von außen verschraubt und eine Tür mittels Scharniere und einer Überfalle am Gehäuse montiert. Eine Überfalle sieht man übrigens rechts auf dem Bild, einfach gesagt eine Art Riegel :-)




Dann wurde das Innenleben der Box mit Steinwolle gedämmt und mit Baufolie überzogen. Steinwolle verliert durch Feuchtigkeit ihre Wirkung und wir wollen das so versuchen zu verhindern. Im Baumarkt wurde uns zu Styropor Platten geraten. Sicher preiswerter und langlebiger, wir haben aber beide eine Abneigung gegen das Geräusch von Styropor. Allein dieses quietschende Geräusch wenn man Möbel aus Verpackungen holt und dabei dieses Material anfassen muss, brrrr ... Da stehen uns die Haare zu Berge. Wir hätten uns nicht einigen können, wer das Zeug auf's richtige Maß zuschneidet.



Am Ende kam noch der Deckel rauf und die Seiten der Box wurden ebenfalls mit Baufolie überzogen. Das werden wir noch demnächst auf dem Dach und der Tür nachholen, dass das Holz nicht gleich durchweicht.





Wir wollen nun noch ein Heizkabel besorgen, was man um den Bauwasserhahn und den Zähler wickelt und ab 3 Grad Außentemperatur anfängt zu heizen. Dies wird aber vorerst nicht nötig sein, da die Temperaturen doch wieder im Plus-Bereich bleiben. Aus dem angekündigten nächtlichen Frost wird nun leider die ganze Woche Regen ;-( Hoffentlich schadet das nicht den Arbeiten für das Fundament und Sohle. 


1. Bautag: Erdarbeiten

Bereits heute - und nicht wie erst besprochen am 12.10 - begannen auf unserem Grundstück die Erdarbeiten. Somit können wir also vom ersten Bautag berichten :-) Das ganze kam auch eher "zufällig" raus, als ich den Erdbauer anrief, um zu fragen, wann sie denn am Montag starten wollen: "Ich war heute schon da" und das Ergebnis wurde sogleich am Abend begutachtet.

Bei uns müssen 30 - 40 cm Mutterboden abgetragen werden. Check! Wir haben nachgemessen, darf so abgerechnet werden.

Laut Baugrundgutachten sollte "zum Schutz des Erdplanums während der Bauphase und zur Erhöhung der Trageigenschaften unterhalb der Gebäudesohle flächendeckend eine mindestens 0,25 m starke Kiessandschicht angeordnet werden. Für Bodenauffüllung bzw. zum Höhenausgleich ist ein trag- und verdichtungsfähiger Kiessand (Verdichtbarkeit von 100% der einfachen Proctordichte) zu verwenden."

Das erfolgt dann vermutlich am Montag, wir werden da sein.

Aushub für die Bodenplatte

Aushub für die Baustraße




Bauzeitenplan

Überraschenderweise hielten wir heute den Bauzeitenplan in unseren Händen. Als wir den Brief von Team Massivhaus aus dem Briefkasten nahmen, dachten wir erst, es sei eine Mahnung. Da wir vor 2 Wochen die Fertigstellungsbürgschaft erhalten haben, war nun noch die Restrate der ersten Rechnung offen. Zahlungsfrist 8 Tage. Unser Eigenkapital ist aufgebracht, also geht es jetzt daran den Kredit bei der Bank abzurufen.

Das haben wir auch gemacht, aber die DSL Bank macht ihrem Ruf im Internet mal wieder alle Ehre. Schon bei unserem ersten Zahlungsabruf für das Grundstück gab es ein langes Hin und Her. Nun warten wir seit knapp 2 Wochen auf das Geld und haben bereits mehrfach angerufen. Ist Montag nichts auf dem Konto, müssen wir denen wohl mal wieder die Hölle heiß machen. Nach der anstrengenden Planungsphase mit TMH brauchen wir das nun auch noch...

Jedenfalls war es aber keine Mahnung, sondern der vorläufige Bauzeitenplan (hier zu sehen). Da wir - leider unbeabsichtigt - im Herbst/Winter bauen, kann sich dieser natürlich aufgrund des Wetters jederzeit ändern. Wir sind gespannt und schicken Stoßgebete gen Petrus, dass es ein milder Winter wird. Denn erst Mitte Januar, nach den "Weihnachtsferien" kommen die Fenster. Sollten dann starke Minusgrade herrschen, können diese nicht eingebaut werden und alle nachfolgenden Arbeiten können nicht ausgeführt werden. Horrorszenario. Der Einbau der Hausanschlüsse ist für Anfang bis Mitte Februar geplant. Na toll, hierzu bräuchten wir ebenfalls einen frostfreien Boden. Und die Dachunterschläge sollten idealerweise bis zum Abbau des Fassadengerüsts gestrichen werden. Stichtag: 22. Januar. Aktuell ist die Hausübergabe für Anfang/Mitte Mai geplant. Das wären die 7 Monate Bauzeit, die uns angekündigt wurden. Let's see!

Baustellen Impressionen

Heute lassen wir mal nur Bilder sprechen *hach*

Bauwasseranschluss

Hausanschlussschild

Baustellen Klo

Die richtige Wahl getroffen

Bei herrlichem Sonnenschein, warmen Temperaturen und fallenden Blättern - kurzum an einem goldenen Herbsttag - haben wir heute einen Spaziergang gemacht und eine weitere Baustelle von Team Massivhaus entdeckt. Es war nur ein Blick nötig und wir erkannten, dass dieses Haus unseren zukünftigen Klinker trägt. Dazu hat es ebenfalls anthrazitfarbene Fenster und eine passende Hauseingangstür. Bestätigung holten wir uns dann, als wir die Palette Klinker auf der Baustelle begutachteten und da stand doch tatsächlich Vandersanden Toscane.

Wir waren mega happy, dass wir kurz vor Baubeginn den Klinker gesehen haben und er überzeugt uns immer noch! Wir haben also die richtige Wahl getroffen. Er sieht super schön aus und wir freuen uns umso mehr auf den baldigen Beginn!







Um den neuen Häuschen weitere Hingucker zu verpassen, haben wir übrigens am Freitag noch mit unserer Fensterfirma vereinbart, dass wir zu den ausgewählten Innentür-Garnituren auch passende Fenstergriffe bekommen. Den Hinweis haben wir von anderen Bauherren bekommen, danke M & M. Und sie hatten Recht, zwei verschiedene Beschläge, das geht ja gar nicht ;-)

Fenstergriff Trondheim Fa. Hoppe

Türbeschlag Trondheim Fa. Hoppe


Außerdem haben wir uns für einen TGI-Randverbund entschieden - oder auch "warme Kante". Normalerweise ist der Abstandshalter zwischen den Glasscheiben aus Aluminium und leitet wertvolle Heizwärme nach draußen. Dadurch kühlt der raumseitige Randbereich der Scheibe stark ab. Man hat das Gefühl, es "zieht" und es kommt zu Kondenswasser an den Scheiben. Durch den TGI-Randverbund wird nun anstelle von Aluminium ein schwarzer, wärmeisolierender Abstandshalter eingebaut, welcher Wärmeverluste an der Übergangsstelle von Glas zu Rahmen reduziert.

Passend zu diesem Thema haben wir uns auch für ein Wärmeschutzpaket für die Haustür entschieden. Fenster und Türen mit Glas sind immer Schwachstellen. Wir wollen lieber vorsorgen!

Wir setzen Grenzen

... und das zum 25. Tag der Deutschen Einheit.

  
Aber unsere Mauer ist nur ein Stabmattenzaun, 1,23 m hoch und man kann durchgucken. Also alles gar nicht so schlimm ;-) Passend zu unserem Haus ist er anthrazit. Aber wenn man sich das neue Wohngebiet so anschaut, dann ist das auf jeden Fall der Trend. Bisher gibt es kein einziges rotes Dach oder grüne Zäune...

 

Danke an die Bauschlosserei Grosch für die schnelle und ordentliche Arbeit!