LED Spots sind drin

Tag 3 des Urlaubs: Heute hatten wir tierischen Besuch auf der Baustelle. Während wir gerade im Badezimmer unsere Spots bewundern wollten, hat Stefan sich draußen etwas bewegen sehen. Erst dachte er, es wäre eine Ratte. Aber nein. Ein kleiner süßer Maulwurf. Wir beobachteten kurz, was er vorhat und wo er sich eingräbt. Jedoch krabbelte er schnurstracks unsere Privatstraße lang und begab sich Richtung Bagger und Co. Wir liefen also schnell raus und packten uns den kleinen Kerl. "Mauli" war aber ziemlich flink und wollte sich nicht einfangen lassen. Warum auch, er ist ja ein Wildtier. Aber am Ende haben wir es doch geschafft und ihn per Karton sicher einige hundert Meter weiter im Wald ausgesetzt. Dort hat er sich nach der Freilassung auch sofort eingegraben. War mal wieder ein totales Highlight für uns Stadtkinder.



Völlig begeistert und stolz Mauli gerettet zu haben machten wir uns also an die eigentliche Aufgabe. Die Spots bewundern. Das Bad ist fertig gestrichen und so haben wir die extraflachen LED Einbaustrahler eingebaut. 7 an der Zahl und alle unterschiedlich zu schalten. Sodass man bei Bedarf mehr oder weniger Licht hat. Bei der Dusche hätten die Spots doch tatsächlich anders eingebaut werden können. Mehr weiter vorn. So sind sie ziemlich nah am Duschkopf dran und dadurch spiegelt sich das Licht.






Im ausgeschalteten Zustand und bei Tageslicht fallen die Spots kaum auf. So sollte es sein. Wir können wieder bestätigen. Gefällt uns!


Für heute stand dann noch die Grundierung und das Aufbringen des Fließspachtels im Wohn-/Esszimmer und Küche an. Stefan hat sich am Vormittag damit beschäftigt den 40 m² großen Raum abzuschleifen und den Tiefengrund aufzutragen. Alles ohne Knieschoner. Aua. Am Nachmittag nach der Trocknungsphase haben wir dann im Duett die Masse aufgetragen. Das ging ziemlich flott, aber mittlerweile sind wir ja auch Profis ;-)


Falsche Lieferung

Wir haben Urlaub. "Jipieh" würde man normalerweise schreien! Aber es ist reiner Arbeitsurlaub. D. h. früh aufstehen, im Haus ackern, sich schmutzig machen und abends knülle ins Bett fallen.

Wir haben vor, alle Böden im Haus zu verlegen, alles fertig zu streichen und diverse Lieferungen entgegen zunehmen. Das wiederum heißt: Wir wollen keine Temperaturen über 30 Grad oder dauerhaft Sonne, denn das würde uns sehr deprimieren, wenn wir davon nichts hätten.

Gestern haben wir das Gästezimmer alias Abstellraum mit Grundierung und Fließspachtel vorbereitet. Heute haben Stefan und ich das erste Mal gemeinsam das Vinyl verlegt. Hat gut geklappt, aber wieder eine gefühlte Ewigkeit gedauert. Man muss sich wirklich erst reinfuchsen, Daher haben wir erstmal in einem kleineren Raum damit begonnen.
Am heutigen Tag war auch die Lieferung unseres neuen Bettes angekündigt. Es lagerte seit knapp 4 Wochen bei der Spedition, weil es viel zu früh lieferbereit war (im Internet stand was von einer Lieferzeit von 4 Wochen) und es vorher einfach auf der Baustelle gestört hätte. Netterweise konnten wir das aber so organisieren, dass es in unsere Urlaubszeit fällt, da Speditionen ja gern zwischen 8 und 18 Uhr kommen ;-) Das Bett kam, auch gleich zu Beginn der angekündigten Zeitspanne. Jedoch ... Irgendwie unterscheiden sich die Teile farblich.

Das Bett gibt es in anthrazit und in olivbraun. Wir haben Ausführung 2 ausgewählt und das Kopfteil hat auch diesen Ton. Aber die Seitenteile sind alle in anthrazit. Klar, warum sollte bei uns auch mal was klappen. Wir haben gleich mit dem Versandhaus telefoniert und sie tauschen die Seitenteile aus. Es kann allerdings wieder bis zu 4 Wochen dauern. Super. Hoffen wir es nicht!


Was die Straße angeht haben wir auch ziemliches Glück *ironie aus* Wir hatten die zuständige Dame der Planungsabteilung angeschrieben und angerufen, dass wir unsere Liefertermine nicht verschieben können und wollen und sie uns bitte den aktuellen Zeitplan mitteilen soll. Es steht u. a. der Kamin und die Küche an. Und die können kaum meterweit weg parken. Die Straße (nicht aber unsere Privatstraße) soll am 08.07. und dann am 13.07. die "Schwarzdecke" erhalten. D. h. sie ist in der Zeit nicht befahrbar. Der Kamin kommt am Montag, das sollte kein Problem sein. Die Küche kommt .... am 13.07. Natürlich. Aber wir haben nun mit dem Bauleiter vor Ort geklärt, dass sie den Asphalt auf 8 Uhr verschieben, dass die Jungs die Küche um 7 Uhr anliefern und wieder runterfahren können. Die Monteure kommen extra und können notfalls seitlich an der Straße langlaufen.

Wochen-Update

Seit unserem letzten Post sind wieder ein paar Tage ins Land gegangen. Mittlerweile sind auch wir an dem Punkt angekommen, wo durch Eigenleistung oder Final-Arbeiten im Haus die Zeit oder schlichtweg abends die Lust fehlt noch was zu schreiben. Wie gut, dass man bei Blogger die Einträge rückdatieren kann ;-) Nun aber eine kleine Zusammenfassung der letzten Tage:

Zu Beginn müssen wir erstmal mitteilen, dass unser Maler leider sein drittes gestecktes Ziel für die Fertigstellung nicht einhalten konnte. Schlecht, aber wir sind mal nicht so und räumen ihm noch Zeit bis Mittwoch ein, da am 07.07. unsere Innentüren eingebaut werden und der Deal ja war, dass bis dahin alles fertig ist. 

Was er aber dafür geschafft hat, ist unsere Treppenlochverkleidung. Seitdem wir uns damals bewusst für die Betontreppe entschieden haben, stand im Grundriss immer "Brüstungsgeländer und Deckenlochverkleidung in EL". Man hat sich dabei nichts gedacht und von den Kosten eines Geländers hatte man auch erstmal keine Vorstellung. Als dann der Estrich gegossen wurde, konnte man erkennen, wofür man zuständig ist.


Man hat den Blick auf alle Bodenschichten und wenn man nicht unbedingt drauf steht, sollte man sich überlegen, wie man das verdeckt bekommt. Wir haben nun also eine MDF-Platte mit Schrauben und Montagekleber davor angebracht, dann nochmal Bauschaum in die Hohlräume gespritzt und oben/unten bilden U-Profile einen schönen Abschluss. Ok, das alles hat unser Maler gemacht und auf die Idee kam er auch ;-)




Am heutigen Tag haben wir dann aber mal wieder selbst Hand angelegt und haben die Schlafzimmer-Wand gestrichen. Zuerst musste alles ordentlich abgeklebt werden und ich hasse diese Arbeiten. Sie halten so ewig auf. Aber das Endergebnis gefällt uns. Wem noch: Es ist eine angemischte Farbe von Hellweg und nennt sich Bahamas 5B.


Am Samstag war dann auch wieder Stefans Bruder am Start. Wir haben jetzt eine Satellitenschüssel auf dem Dach. Ein bisschen weniger Schriftzug wäre auch schön gewesen, stört doch die Gesamtansicht :-D Leider funktioniert die Antennendose in einem der Kinderzimmer nicht. Hier müssen wir dann nochmal mit unserem zuständigen Elektriker sprechen, da die Dosen eine vereinbarte Zusatzleistung ist.



Des Weiteren finden bei uns aktuell die Arbeiten an der Straße im Baugebiet statt. Die auszuführende Firma ist ziemlich im Verzug. Die Arbeiten waren für den ganzen Mai geplant und wurden verschoben, weil der Asphalt nicht rechtzeitig geliefert werden konnte. Nun sollte die Fertigstellung bis Ende Juli geschehen, aber in der Zeit wurden gerade mal die Kantensteine gesetzt. Wir bekommen nun leichte Panik, dass sich die weiteren Arbeiten mit unseren Lieferterminen überschneiden, die in den nächsten 2 Wochen geplant sind. Wir sind aktuell dabei das zu klären.

Wir haben uns jedoch die Arbeitsmittel zunutze gemacht und von einem freundlichen Bauarbeiter unsere Baustraße abschieben lassen. Diese wurde ja leider völlig unpassend dort angelegt, wo mal Grünfläche entstehen soll. Außerdem wurde sie auch nicht wirklich gebraucht. Viel Geld ausgegeben, aber wirklich drum herum gekommen sind wir nicht. Nun wollen wir das Material aber gern noch verwenden als Untergrund für die Terrasse o. ä. Daher haben wir es abtragen und auf einen Haufen schieben lassen. Mal sehen, wann wir das Thema mal angehen können.




Und zum Schluss noch eine kleine Neuigkeit. Wir haben bei unserem derzeitigen Zuhause seit ein paar Tagen Vogel-Nachwuchs. 5 kleine Hausrotschwänze haben sich in der Nähe unserer Treppe eingenistet. Wir werfen alle paar Tage mal einen Blick rein, weil wir Großstädtler sowas bisher nicht von Nahem erlebt haben ;-) Sie sind ganz bezaubernd die Kleinen und machen vielleicht eine Menge Krach wenn Mama oder Papa-Vogel mit Futter vorbei kommen.


Kühlschrank gekauft

... und Haken dran. Da die Küche in der 28. KW geliefert werden soll (wir warten allerdings noch auf den Anruf des Monteurs) müssen wir uns nun so langsam um den Kühlschrank kümmern. Wir haben diesen bei Küche Aktiv aus dem Vertrag genommen, weil ich seit längerem mit einem Gerät mit 0 Grad Zone (oder auch "BioFresh" oder ähnlich genannt) liebäugle. Zuerst hatten wir den Fokus auf einen Liebherr Kühlschrank gelegt, aber der Preis wurde über den Beobachtungszeitraum einfach nicht niedriger und so ging die Recherche weiter. Wir haben uns dann nach lesen von Testberichten und Vergleichen mit anderen Geräten für den KIN86AF30 der Marke Bosch entschieden.



Es handelt sich um eine Kühl-Gefrier-Kombination mit einer "VitaFresh plus" Box. Diese hält Obst und Gemüse vitaminreich und bis zu 2x länger frisch. Weitere Highlights:
  • Energieeffizienz A++: kühlt sehr sparsam.
  • NoFrost: nie wieder Abtauen dank perfektem Schutz vor Eisbildung – das spart Mühe und Zeit.
  • TouchControl Bedienung: komfortable Regelung der Temperatur über Sensorfelder, leichte Ablesbarkeit.
  • VarioShelf: Platz für Flaschen und Schüsseln durch teilbare und unterschiebbare Glasplatte.
  • BigBox: Großzügiger Platz im Gefrierfach, für große Braten wie ganze Gänse 

Wieder ein Schritt näher am perfekten Wohngefühl :-)

184. Bautag: Malerarbeiten

Es ist Sonntag  und wir sind seit langem mal wieder ohne Wecker aufgewacht. Zwar können wir auch nicht mehr wirklich lange schlafen, aber man fühlt sich auf jeden Fall erholter, wenn man von selbst die Augen aufschlägt ;-)

Der Maler und ein Kollege waren heute auch wieder fleißig. Gegen Mittags haben wir uns mal den Stand der Dinge angesehen und dann auch noch das Schlafzimmer mit Fließspachtel vorbereitet.

Mittlerweile sind die Schlafräume und das Bad oben geweißt und heute wurde nochmal gecheckt, wo nachgearbeitet werden muss. Dazu wurden ein paar Stellen erneut verspachtelt und in den nächsten Tagen wird dann geschliffen und die Räume bekommen den Endanstrich in weiß. Um Farbe, vorerst nur eine Wand im Schlafzimmer, kümmern wir uns dann selbst.



Flure und Treppenhaus wurden gespachtelt, um die weiteren Arbeiten wird sich später gekümmert, da der Fokus jetzt endlich auf dem Wohnzimmer liegt! Dort wurde heute das Malervlies angebracht. Außerdem wurden alle Betondecken geweißt. Sieht schon viel freundlicher aus.

Ich glaube das Gästezimmer alias Abstellkammer wurde auch noch geschliffen. Das haben wir aber nicht mitbekommen, weil wir am Nachmittag nicht mehr Haus stören wollten ;-)




Vinyl verlegen

Am heutigen Tag war es nun soweit; wir haben die ersten Böden verlegt. Mein Papa hat sich zur Unterstützung angeboten und der Plan war, die beiden Kinderzimmer fertig zu kriegen.

Bevor die Arbeiten aber losgingen, waren Stefan und ich früh noch beim Recyclinghof und haben diverse Pappen und etwas Sperrmüll entsorgt. Danach mussten wir nochmal in den Baumarkt um das Equipment für die Verlegearbeiten zu besorgen. Gegen 10 Uhr trafen wir dann am Haus ein und neben dem Maler war auch Stefans Bruder wieder am Start. Dieser wollte eigentlich unsere Satellitenschüssel installieren, aber ärgerlicherweise wurde der Mast für die Befestigung am Dach nicht mitbestellt, sodass er gar nichts machen konnte. Er hat sich dann im Haus um den Kabelsalat gekümmert und dann noch mit Stefan einen Graben für die Erdung der SAT-Schüssel gegraben.

Währenddessen haben mein Papa und ich im ersten Kinderzimmer mit dem Boden begonnen. Erst haben wir diesen nochmal mit dem Spachtel abgeschliffen und dann abgesaugt. Nachdem die Anleitung nochmal studiert wurde, machten wir uns auch ran. Die ersten Bahnen Vinyl brauchten eine gefühlte Ewigkeit. Man musste erst den richtigen Kniff rausbekommen. Außerdem rutschte das Vinyl dauernd hin und her, weil wir ja keine Dämmung o. ä. unterlegen dürfen. Also immer wieder ausbessern und die Keile an den Rändern neu ausrichten. Ab der 4. Bahn ging es dann besser, weil sich eine Grundstabilität entwickelt hat. Außerdem sollte die erste Reihe so präzise wie möglich verlegt werden, damit am Ende der gesamte Verband gerade im Raum liegt. Denn die erste Reihe gibt die Richtung für den kompletten Raum vor.


Zum Verlegen von Vinyl brauch man ein 

- Teppichmesser, 
- Zollstock, 
- Zugeisen,
- Schlagklotz,
- einen Gummihammer,
- Distanzkeile
- und einen Stahlwinkel.

Mit dem Winkel und dem Teppichmesser haben wir die Vinylplanken gekürzt. Diese werden an der Oberfläche eingeritzt und dann sauber abgeknickt. Die Planken legt man nicht direkt bündig an die Wand, sondern mit einem Abstand von 4 bis 5 mm, da so eine Dehnungsfuge entsteht, die wichtig ist, da sich der Boden aufgrund von Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen ausdehnen bzw. zusammenziehen kann


Als Verlegemuster haben wir "unregelmäßigen Verband" gewählt. Begonnen wird auf der linken Seite des Raumes. Das Reststück der letzten Planke wird dann in der nächsten Reihe verwendet und sich wieder von links nach rechts gearbeitet. Die Planken werden zudem mit leichten (und manchmal nicht so leichten) Schlägen fixiert. So rutschen Nut und Feder noch besser zusammen.

Nach 4 Stunden im ersten Raum und nochmal 2 Stunden im anderen "Kinderzimmer" waren wir fertig. Auch körperlich. Alle Leute im Haus waren nach wenigen Minuten nass geschwitzt. Die Dauerhitze die Tage zuvor und die warmen Nächte haben das Haus aufgewärmt. Und obwohl es innen deutlich kühler war aus draußen, war es irgendwie doch unerträglich. Stefan und sein Bruder haben zudem ja auch noch in der Sonne gearbeitet, kein Spaß. Daher haben sich alle ein kaltes Bier nach der Arbeit verdient :-) 



181. Bautag: Malerarbeiten + Dusche

Ein kurzes Update. Die Malerarbeiten wurden gestern wieder aufgenommen. Nun ist der ganze Flur und das Treppenhaus verspachtelt, genauso das Gästezimmer. Heute wurde im Wohnzimmer geschliffen. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

Ansonsten wurde heute unsere Dusche installiert. Wir haben passend zum restlichen Bad einen Einhebel-Brausenmischer von Hansgrohe Metris und die Croma 220 Air 1jet Showerpipe Reno. Leider gab es von der Serie Metris kein Regendusche-System und daher mussten wir etwas mehr bezahlen. Aber über das Ergebnis freuen wir uns.

Wer nun sagt, der Kopf der Regendusche ist aber hoch, der hat Recht. Wir haben eine Deckenhöhe von ca. 2,52 m und die Dusche sollte eigentlich bei einer Höhe 2,21 m enden, wenn die Leitungsanschlüsse bei einer Höhe von 1,00 m wären. Wir haben nicht nachgemessen, vermuten aber, dass diese Anschlüsse höher bei uns sind. Somit haben wir zur Decke hin natürlich einen geringeren Abstand und sind echt froh, dass wir uns entschieden haben, die Wände deckenhoch zu fliesen

Wir messen zwar nochmal nach, aber ändern kann man ja jetzt nichts mehr. Hätten wir vorher entschieden, welches Duschsystem wir anbauen, hätte man früh genug eingreifen können. Nach Herstellerangaben ist das Montagemaße von 2,21 m ideal für Personen von ca. 1,80 m Körpergröße. Stefan ist groß, der wird mit der höheren Dusche kein Problem haben. Ich bin kleiner und bin gespannt, welche "Strahlstärke" am Ende bei mir landen wird. Wir werden berichten, wenn wir das erste Vergnügen hatten ;-)